Fachwissen
Hier stehen nützliche Fachinformationen
- Grundierung und Lackauswahl beim Lackieren
- Holzrisse mit Spachtelmasse verschließen
- Festool: Die richtige Schleifmittel Auswahl
- Beschriftungsetiketten
- Strombelastbarkeit
- Hauseinführung etc.
- Korrosionsschutz in der Haustechnik / Verrohrung
- Buderus Logano S115 & Blaubrenner
- GRACO Quickshot Filter-, Düsen- und Druckauswahl
- Festool: Sägeblattauswahl
- Regelungstechnik
Grundierung und Lackauswahl beim Lackieren
Abhängig vom Ausgangsmaterial werden unterschiedliche Kombinationen benötigt:
| Material |
Grundierungsart |
|
| Edelstahl / Aluminium |
normal |
|
| Eisen |
epoxid / EP Grundierung |
|
| Kunststoffe / Plastik |
Kunststoffprimer |
Onlineshops:
Holzrisse mit Spachtelmasse verschließen
Sämtliche Risse an den Holzbalken wurden mit https://holzando.de/Faserverstaerkter-Holzkitt-auf-wasserbasis verschlossen.
Beim Abschleifen der Spachtelmasse entsteht feiner Schleifstaub, der sich in die Poren des rohen Holzes festsetzt. Da ist es ratsam mit dem Rotex und einer Absaugung zu arbeiten!
Festool: Die richtige Schleifmittel Auswahl
| Name |
Beschreibung |
Einsatzgebiete | Verfügbarkeit |
| Granat | Granat ist ein hochwertiges Universalschleifmittel für den Grob- und Feinschliff. Vor allem beim Schleifen von wasserverdünnbaren VOC-konformen Lacken erzielt Granat perfekte Ergebnisse. Durch die spezielle Veredelung der Schleifmitteloberfläche wird das Zusetzen des Korns stark minimiert und das Schleifmittel erreicht dadurch eine hohe Standzeit. |
Lösemittelhaltige Lacke und Farben |
Körnung ab P40- P1500 ab Körnung P800 Folienträger |
| Granat Net | Granat Net ist das ideale Schleifmittel für die Bearbeitung von stark staubenden Untergründen wie z.B. Spachtelmassen. Die offene Netzstruktur ermöglicht eine vollflächige Absaugung des Materials. Granat Net ist ein besonders kantenstabiles Netzschleifmittel und somit vor frühzeitigem Ausreißen geschützt. | Spachtelmassen Holz Putze Dispersionsspachtelmassen Füller Farben u. Lacke im Feinschliff Pastöse Spachtelmassen |
Körnung ab P80- P400
Tipp: Bei der Verwendung von Granat Net in Verbindungmit einem Exzentertellerschleifer/Schwingschleiferein Protection Pad zum Schutz des Schleiftellersverwenden. |
| Rubin 2 | Rubin ist das ideale Schleifmittel zum Bearbeiten von Weich- und Hartholz. Speziell entwickelt für die Anforderungen im Schreiner- und Tischlergewerbe. Rubin 2 ist dank des robusten Papierträgers auch für starke Beanspruchung bei der Bearbeitung von Holz und Verbundwerkstoffen geeignet. | Harthölzer Weichhölzer Holz-Verbundwerkstoffe Tropische Hölzer Furniere |
Körnung P40- P220 |
| Saphir | Für extreme Beanspruchung im Grobschliff. Dank des robusten Gewebeträgers ist das Schleifmittel rissfest und dadurch auch für extremste Beanspruchung beim Bearbeiten von Holz und Metall geeignet. | Harte Untergründe Ausgelaufene Treppenstufen und sägeraue Holzteile Entgraten- entrosten Faserverstärkte Kunststoffe |
Körnung P24- P80 |
| Vlies | Vlies ist das ideale Schleifmittel zum Mattieren und Anschleifen von Farben, Lacken und Mineralwerkstoffen sowie zum Reinigen, Ölen und Wachsen von Untergründen wie Holz und Metall. Ebenso ist Vlies besonders geeignet für die Vorbereitung von lasierten Türen und Fenstern sowie für die Netzmittelwäsche von Zink und verzinkten Flächen. |
Alte Lack- Lasurbeschichtungen vor Neubeschichtunganschleifen Blankschleifen von Metall Finish von Mineralwerkstoffen Ölen und wachsen von Naturholz Reinigen von Holzwerkstoffen |
|
| Platin 2 | Platin 2 wurde für die Poliervorbereitung und für das Mattieren von Hochglanzlacken entwickelt. Dank der Schaumstoff-Rückseite erzielt Platin 2 eine sehr gute Anpassungsfähigkeit und eine extreme Flexibilität. Der Schaumstoff kann Feuchtigkeit und Staub aufnehmen, dadurch erzielt das Platin 2 ein nahezu ein staubfreies Schleifen. Platin 2 verringert das Durchschleifen an Kanten und erzeugt ein gleichmäßiges Schliffbild. Platin 2 ist ideal zum Veredeln von Oberflächen und Wandtechniken. |
Alte und neue Lacke Hochglanzlacke Grundierungen und Füller Mineralwerkstoff, Acrylglas Kunststoffe |
Körnungen: S400- S4000 |
| Granat Soft | Granat Soft ist ein Schleifpapier auf einer Schaumstoffunterlage. Granat Soft wurde speziell für das Wand- und Deckenschleifen entwickelt und ist aufgrund der weichen Schaumstoffunterlage sehr anpassungsfähig. Besonders bei weichen Spachtelmassen (Fertigspachtelmassen) erzielt das Granat Soft eine sichere und fehlerfreie Schleifanwendung. |
Schleifen von Vollflächigen Decken- und Wänden Dispersionsspachtel Fertigspachtel Spritzspachtel Qualitätsstufen Q3-Q4 |
Körnungen P80- P400 |
Quelle:
- Festool_Die-richtige-Schleifmittel-Auswahl.pdf
- https://www.festool.de/wissen/anwendungsbeispiele/die-richtige-schleifmittel-auswahl
Beschriftungsetiketten
Nachfolgend eine Übersicht sämtlicher Beschriftungsetiketten:
- Festool / Tanos Systainer: Z:\DJCB\Dokumente\Werkstatt\Beschriftung Systainer
Strombelastbarkeit
X 028 Strombelastbarkeit (allgemein).pdf
Technische Daten für 22 AWG:
- Querschnitt: ca. 0,326 mm².
- Die Strombelastbarkeit variiert je nach Verlegeart:
| Verlegeart | Strombelastbarkeit |
|---|---|
| Freiluft (Einzelader) | ca. 7 A |
| In Bündeln (mehrere Adern) | ca. 3-5 A |
| Bei hohen Temperaturen (z. B. 75°C) | ca. 3-4 A |
Hauseinführung etc.
Anstelle von Brunnen oder PU Montageschaum sollte hier TANGIT M3000 (https://www.tangit.de/products/central-pdp.html/tangit-m3000/SAP_0201EIT00ABO.html) verwendet werden.
Korrosionsschutz in der Haustechnik / Verrohrung
Haustechnikdialog:
9 Korrosionsschutz
Quelle: https://www.nussbaum.ch/de/t/themenwelt/korrosion/korrosionsschutz/199-56.html
9.1 Aktiver Korrosionsschutz
Beim aktiven Korrosionsschutz werden die elektrochemischen Korrosionsvorgänge durch das Schutzverfahren aktiv verändert, z. B. indem die Konzentration von Ionen im Elektrolyt beeinflusst wird.
9.1.1 Trinkwasseraufbereitung
Die Trinkwasseraufbereitung bzw. die Wasserzusammensetzung kann zentral durch das Wasserwerk erfolgen, z. B. durch Kohlensäurebindung. Kohlensäure im Trinkwasser kann die Bildung von korrosionshemmenden Kalkschichten (Deckschichten) in Rohrleitungen verhindern sowie zur Korrosion bei Bauteilen aus Kupfer und Stahl führen.
Eine dezentrale Trinkwasseraufbereitung im Gebäude kann z. B. eine Mineraldosierung umfassen. Der Einsatz von Filtern verhindert den Eintrag von Fremdstoffen in das Rohrleitungssystem.
9.1.2 Reinhaltung von Trinkwasserinstallationen
9.1.2.1 Spülung von Trinkwasserinstallationen
Die Spülung von Trinkwasserleitungen nach SVGW W3/E3 vor dem bestimmungsgemässen Betrieb dient zur Entfernung von korrosiv wirkenden Fremdstoffen wie z. B. Späne aus spanabhebender Bearbeitung, Rückstände aus Löt- und Schweissvorgängen und Sand.
9.1.2.2 Werkstoffgerechte Bearbeitung
Fehler bei der Bearbeitung von Rohren können zu Korrosionsschäden führen. Beispielsweise müssen Werkzeuge werkstoffspezifisch eingesetzt werden, damit eine effiziente Bearbeitung erreicht und der Eintrag von Spänen aus unterschiedlichen Werkstoffen vermieden wird. In Laborversuchen wurden die Auswirkungen von verschiedenen Metallspänen auf Stahlrohre untersucht. Dabei wurden Metallspäne in Stahl- und Edelstahlrohre eingelagert und mit einer salzhaltigen Lösung besprüht. Anschliessend wurden die Rohre für einige Stunden gelagert.
Das folgende Bild zeigt die nach einem Versuch entfernten, völlig korrodierten Metallspäne und deren Korrosionsprodukte im Edelstahlrohr. Die Korrosionsprodukte bestehen aus Schichten, die schlecht auf der Rohroberfläche haften und deshalb grösstenteils entfernt werden können, feinste Ablagerungen bleiben jedoch haften. Das Edelstahlrohr zeigt keinen sichtbaren Korrosionsangriff.
9.1.3 Kathodischer Korrosionsschutz
Beim kathodischen Korrosionsschutz wirkt ein unedleres Metall als Anode und das zu schützende Metall als Kathode im Korrosionssystem. Dabei wird das unedlere Metall anstelle des edleren Metalls aufgelöst (Funktionsprinzip der Opferanode).
Ein Beispiel für den kathodischen Korrosionsschutz ist die Verzinkung von Kohlenstoff-Stahlrohren: Die Zinkschicht auf Kohlenstoff-Stahlrohren bewirkt einen aktiven Korrosionsschutz, indem sie gegenüber dem edleren Stahl als Opferanode wirkt. Die kathodische Wirkung der Zinkschicht verhindert die Korrosion des Stahls. Für die Verzinkung von Bauteilen kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz wie z. B. das Feuerverzinken oder das Tauchverzinken.
9.1.4 Schutzanode
Schutzanoden werden für den kathodischen Korrosionsschutz von Metallkonstruktionen verwendet, die sich im Wasser oder in der Erde befinden.
Warmwasserspeicher bestehen oft aus einem Stahlbehälter mit einer Emaille-Innenbeschichtung als Schutzschicht. Die Schutzschicht kann jedoch nicht völlig frei von Rissen hergestellt werden. Bei kleinsten Rissen in der Emaille-Beschichtung bilden sich galvanische Elemente und damit Korrosionsströme, wobei das Warmwasser im Speicher als Elektrolyt wirkt. Die Schutzanode aus dem unedlen Magnesium geht dabei in Lösung (daher werden solche Schutzanoden auch als Opferanoden bezeichnet). Die gelösten Magnesium-Ionen lagern sich in den Rissen auf dem Edelstahl des Behälters (der Kathode) ab und bilden eine Schutzschicht. Die im Warmwasser gelösten Magnesium-Ionen sind wasserhygienisch unbedenklich.
9.1.5 Fremdstromanode
Die Fremdstromanode schützt Speicher aus Stahl mit Emaille-Beschichtung vor elektrochemischer Korrosion. Bei kleinsten Rissen in der Emaille-Beschichtung liefert die Fremdstromanode den Schutzstrom aus einer externen Stromquelle (Fremdstromschutz). Die Fremdstromanode erfordert im Gegensatz zu Opferanoden keine Wartung.
9.2 Passiver Korrosionsschutz
Passiver Korrosionsschutz wird durch eine Beschichtung der Metalloberflächen mit Kunststoffen, Metallen, Metalloxiden oder mit Keramiken erreicht.
9.2.1 Nichtrostende Stähle
Nichtrostender Stahl (Edelstahl) ist charakterisiert durch das Legierungselement Chrom (mit einem Legierungsanteil von mindestens 10,5 %). Chrom bildet an der Metalloberfläche durch Oxidation eine Passivschicht, die Korrosion erheblich reduziert. Ab einem Legierungsanteil an Chrom von ca. 12 % wird der Abtrag an der Metalloberfläche durch Flächenkorrosion nahezu vollständig verhindert.
Das folgende Diagramm zeigt den Zusammenhang von Chrom-Gehalt und Masseverlust durch Korrosion an chromlegierten Stählen.
9.2.2 Schutzbeschichtungen
Schutzbeschichtungen verhindern den Kontakt des Metalls mit dem Korrosionsmedium.
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Schutzbeschichtung |
Bild |
Beschreibung |
|---|---|---|
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Metallische Schutzbeschichtungen |
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Metallische Schutzbeschichtungen können mit galvanischen Verfahren hergestellt werden. Die dabei ablaufenden elektrochemischen Reaktionen erzeugen eine metallische Schutzschicht auf dem Bauteil. Das Bild zeigt den kupferbeschichteten Wärmetauscher, der im Wärmepumpen-Wassererwärmer Aquapro-Ecotherma 200 eingebaut ist. |
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Emaille-Beschichtungen |
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Emaille-Beschichtungen sind ein gängiger passiver Korrosionsschutz in Warmwasserspeichern. Das Bild zeigt die Emaille-Beschichtung des Warmwasserspeichers, der im Wärmepumpen-Wassererwärmer Aquapro-Ecotherma 200 eingebaut ist. |
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Schutzschläuche und Wickelbandagen |
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Schutzschläuche und Wickelbandagen aus Kunststoff schützen die Rohrleitungsteile vor dem Kontakt mit Feuchtigkeit und anderen korrosiv wirkenden Stoffen. |
9.3 Konstruktiver Korrosionsschutz
Konstruktiver Korrosionsschutz bedeutet, die Bestandteile und die Werkstoffe so zu wählen, dass Korrosion während der Lebensdauer der Sanitäranlage möglichst nicht auftreten kann. Dazu gehört eine normgerechte Auslegung und Montage der Sanitäranlage. Wenn Mischinstallationen nicht zu vermeiden sind, müssen die Fliessregel und die Angaben der Hersteller zur Kompatibilität der Werkstoffe beachtet werden.
9.3.1 Auswahl von Werkstoffen
Die Kombination von Werkstoffen führt zu optimalen Eigenschaften wie z. B. Beständigkeit, Wärmedämmung und Ergonomie der verschiedenen Teilen einer Anlage. Dies hat jedoch den Nachteil, dass Werkstoffkombinationen geschaffen werden, welche die Anfälligkeit für Korrosion erhöhen können. Bei der Konstruktion muss das Optimum zwischen den chemischen und physikalischen Eigenschaften der Materialien gefunden werden. Die folgende Grafik fasst mögliche Einflussgrössen zusammen, die zu Korrosion führen können.
9.3.2 Mischinstallationen
Mit Mischinstallationen sind Installationen gemeint, in denen die Rohrleitungsteile wie Rohre, Fittings, Flansche, Kompensatoren und Armaturen aus unterschiedlichen metallischen Werkstoffen bestehen. Bei Mischinstallationen besteht die Gefahr von Bimetallkorrosion aufgrund elektrochemischer Reaktionen. Um Bimetallkorrosion in Mischinstallationen zu verhindern, müssen die folgenden Regeln eingehalten werden:
-
Rohrleitungsteile aus Edelstahl dürfen nicht direkt mit Rohrleitungsteilen aus unlegiertem Stahl oder Kupfer verbunden werden. Für solche Verbindungen sind geeignete Übergänge zu verwenden, z. B. aus Rotguss.
-
Rohrleitungsteile aus Kupfer dürfen nicht vor Rohrleitungsteilen aus verzinkten Eisenwerkstoffen eingebaut werden. Um den Eintrag von Kupfer-Ionen in Rohrteile aus verzinktem Stahl zu verhindern, ist die Fliessrichtung zu beachten.
Die Potentialdifferenz zwischen Kupfer und nichtrostendem Stahl ist gering, sodass kein Übergang aus Rotguss erforderlich ist. Nur bei ungünstigem Flächenverhältnis von Kupfer zu nichtrostendem Stahl, d. h. bei kleiner Kupferfläche und grosser Stahlfläche, ist ein Übergang erforderlich.
Anstelle von Rotguss-Übergängen können Isolierungen verwendet werden, um Bimetallkorrosion bei Mischinstallationen zu vermeiden. Als Isolierung kann z. B. die Optipress-Aquaplus-Isolierverschraubung 81042 verwendet werden.
Weitere Informationen zu Mischinstallationen mit Nussbaum Produkten sind in den entsprechenden Systembeschrieben zu finden.
Beispiele aus der Praxis sind nachfolgend beschrieben.
Um den konstruktiven Korrosionsschutz in der Praxis zu gewährleisten, empfiehlt Nussbaum eine Reihe von Mischinstallationen mit Nussbaum Produkten.
9.3.2.1 Zulässige Mischinstallationen mit Optipress-Aquaplus
Unter Einhaltung der genannten Regeln ergeben sich folgende korrosionstechnisch zulässige Mischinstallationen:
Hinweis
Kontaktkorrosion bei unsachgerechter Montage
Beim Einsatz von Schiebemuffen kann es vorkommen, dass sich die Rohre innerhalb der Schiebemuffe berühren. Bei Rohren mit unterschiedlichen Werkstoffen kann dies zu Kontaktkorrosion zu führen.
- Beim Einsatz von Schiebemuffen die Einstecktiefe sorgfältig anzeichnen um sicherzustellen, dass sich Rohre mit unterschiedlichen Werkstoffen beim Zusammenstecken nicht berühren.
9.3.2.2 Zulässige Mischinstallationen mit Optipress-Therm
Unter Einhaltung der genannten Regeln ergeben sich folgende korrosionstechnisch zulässige Mischinstallationen:
9.3.2.3 Zulässige Mischinstallationen mit Optipress-Gaz
Unter Einhaltung der genannten Regeln ergeben sich folgende korrosionstechnisch zulässige Mischinstallationen:
Hinweis
Kontaktkorrosion bei unsachgerechter Montage
Beim Einsatz von Schiebemuffen kann es vorkommen, dass sich die Rohre innerhalb der Schiebemuffe berühren. Bei Rohren mit unterschiedlichen Werkstoffen kann dies zu Kontaktkorrosion zu führen.
9.3.2.4 Zulässige Mischinstallationen mit Rohrkupplungen 83090
Mischinstallationen lassen sich mithilfe der Rohrkupplung 83090 realisieren.
Bei der Montage von Rohrkupplungen ist der Abstand zum Rohrende einzuhalten wie in der Montageanleitung der Rohrkupplung angegeben.
Buderus Logano S115 & Blaubrenner
Blaubrenner Logatop 1.2-21
- Baujahr: 2003
- Pumpe: ALV35C
- Pumpendruckvorgabe: 13-17bar
- Eingestellt: 14bar
- Düse: Danfoss 0.45 80° HR 7736604057
- Alternative: Danfoss 0.45 80° HFD
- HR ist wohl die neue Bezeichnung in der Ersatzteilliste: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/260392/Oelduese-HF-oder-HT
- Eine HF Düse darf hier nicht verbaut werden!
- Verbaut wurde am 31.01.2025 die alte HFD Düse
- ehemals verbaute Pumpe: ALEV35C 8718578019
- Das E in der Bezeichnung steht für "LE Systeme". Das muss allerdings in Kombination mit einer "LE Düse" stehen. Die Düse hat die gleichen Eigenschaften wie eine normale Düse bis auf das LE- System. Das ist eine Schließfunktion, quasi ein Rückschlagventil, das ein Nach- oder Vortropfen der Düse beim Stop oder Start des Brenners wirksam verhindert.
Funktioniert aber nur zuverlässig wenn auch eine Ölpumpe mit LE- System verbaut, und dieses auch aktiviert ist. Die Düse ist im Gegensatz zur Danfos Standard OD- Düse mächtig teuer. Kostet rund das dreifache.
- Das E in der Bezeichnung steht für "LE Systeme". Das muss allerdings in Kombination mit einer "LE Düse" stehen. Die Düse hat die gleichen Eigenschaften wie eine normale Düse bis auf das LE- System. Das ist eine Schließfunktion, quasi ein Rückschlagventil, das ein Nach- oder Vortropfen der Düse beim Stop oder Start des Brenners wirksam verhindert.
Ölpumpe einstellen
Nachdem die neue Ölpumpe verbaut wurde, wird der Brenner gestartet und die Abgaswerte gemessen.
Durch erhöhen des Pumpendruckes (mit einem Schlitzschraubendreher;Ratsche kann der Druck an der Einstellschraube - roter Pfeil - eingestellt werden) erhöht sich das CO² bzw. steigt die Abgastemperatur, gleichzeitig sinkt der Restsauerstoff. Die https://www.youtube.com/watch?v=B-Zd04_TJbU
Abgaswerte
31.01.2025
17.02.2023
GRACO Quickshot Filter-, Düsen- und Druckauswahl
Kleines Einmal-Eins der Airless-Düsen
EMPFOHLENE DÜSEN UND FILTER
siehe: DE_Ultra-Quickshot_tip-table_A4_CMYK.pdf
Düsen- und Druckauswahl
In der nachstehenden Tabelle finden Sie allgemeine Empfehlungen für Spritzdüsengrößen und
Durchflussregelungseinstellungen für Materialien. Beachten Sie auch die Empfehlungen des
Herstellers auf der Farbdose (Materialdose).
| Innenlacke/ Innen- und Außenklar- lacke |
Außenfestlacke | Lackfarben | Grundierungen | Innenlatex-farben | Außenlatex- farben | |
| Durchflussregelung | 1 - 4 | 4 - 8 | 4 - 10 | 6 - 10 | 6 - 10 | 6 - 10 |
| Größe der Düsenöffnung | ||||||
| 0,20 mm (0,008 Zoll) | ✅ | ✅ | ✅ | |||
| 0,25 mm (0,010 Zoll) | ✅ | ✅ | ✅ | |||
| 0,30 mm (0,012 Zoll) | ✅ | ✅ | ✅ | |||
| 0,36 mm (0,014 Zoll) | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | |
| 0,41 mm (0,016 Zoll) | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
Quelle: Bedienungsanleitung Graco Ultra Quickshot.pdf (Seite 16)
Bestandsliste
Graco RAC X FFLP Düse
- 410
- 512
Festool: Sägeblattauswahl
Regelungstechnik
PI-Regler
Um die Funktion zu verstehen muss man wissen wie so wie Regler funktioniert.
P-Regler
Nehmen wir eine Kugel die in der Mitte einer Wippe liegt.
Wenn die Kugel zu weit links ist, sagt der Regler Kippe ein bissen rechts,
Wenn die Kugel zu weit rechts ist, kippe nach links, umso weiter die Kugel nach links oder rechts läuft (Regelabweichung) umso mehr kippt der Regler die Wippe.
Grundsätzlich könnte ein P-Regler gut funktionieren,
Problem ist nur wenn die Kugel nun ganz Links liegt kippt der Reger die Wippe nach ganz rechts, nun Rollt die Kugel ganz schnell in die Mitte, die Kugel wird sicherlich übers Ziel hinausschießen, nun kippt der Regler wieder die Wippe nach Links usw.
Der Regler P macht Prinzip bedingt immer kleine Fehler er wird es nicht schaffen die Kugel genau in die Mitte auszubalancieren.
I-Regler
Der P Regler ist damit zufrieden dass die Kugel 1mm zu weit links ist.
Der I-Regler allerdings nicht, er addiert diese kleine Fehler auf: 1mm zu weit links..... nochmal ein 1 zu weit.
Der I-Regler reagiert und Steuert nach rechts. Das heißt, er reagiert, wenn lange Zeit eine Abweichung da war.
PI-Regler
Der PI-Regler ist die Kombination aus P- und I-Regler und kombiniert den Vorteil des P-Reglers, nämlich schnelle Reaktion, mit dem Vorteil des I-Reglers, der exakten Ausregelung.
Verstärkung ist wie weit wird die Wippe gekippt wenn die Kugel eine Abweichung vom Sollwert hat
Nachstellzeit ist die Zeit wie lange der I-Regler wartet bis er eingreift.
Eine große Nachstellzeit bedeutet einen geringen Einfluss des I-Anteils und umgekehrt
Tot-Zone: ist die Hysterese des Reglers.
