Garten

Sämtliche Dinge die im Bezug mit dem Garten stehen, werden die thematisiert. Gartenschnitte die sich bewährt haben, aber auch vorgehen zum bekämpfen von Schädlingen.

Schädlingsbekämpfung

Bewährte Methoden zur Schädlingsbekämpfung finden wir hier.

Schädlingsbekämpfung

Schneeballen

Schneeball-Blattkäfer erkennen und bekämpfen

Sie blühen in Weiß, Cremefarben oder Zartrosa – es gibt mehr als hundert Arten der vielseitigen Strauchgattung Viburnum, besser bekannt als Schneeball. Aber sie alle haben etwas gemeinsam: Der Schneeballblattkäfer macht sich im Frühjahr über sie her. Grund genug, die winzigen, sehr gefräßigen Schädlinge genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schneeballblattkäfer (Galerucella viburni) sind etwa fünf Millimeter lang, länglich-oval und deutlich hellbraun gefärbt. Doch weniger der Käfer selbst, vielmehr dessen bis zu zehn Millimeter lange Larven sind die eigentlichen Verursacher des gefürchteten Blattfraßes Wie alle Blattkäfer-Larven, haben sie drei Paar Beine im Brustbereich.

Das Schadbild

Im Frühjahr wird der Schneeball von den gelbgrünen und zunehmend schwarzgefleckten Raupen heimgesucht. Sie verursachen einen so genannten Fensterfraß. Der Schaden zeigt sich dann durch Löcher in den Blättern. Vielfach fressen sie den Schneeballstrauch sogar völlig kahl.

Nach vier bis fünf Wochen Fraßtätigkeit, verpuppen sich die Käferlarven etwa zwei bis fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche. Danach schlüpfen Ende Juni/Anfang Juli die erwachsenen Tiere. Die Weibchen legen nach der Paarung mehrere hundert Eier an den einjährigen Triebspitzen ab. Dazu fressen sie bis zu drei Millimeter große Mulden in den Trieb, legen die Eier hinein und verschließen die Stellen durch Speichel und Rindenstückchen. Dort bleiben die Eier verborgen, bis im folgenden Frühjahr die Larven schlüpfen, zu fressen beginnen und so die gefürchteten Schäden verursachen.

Die erfolgreiche Bekämpfung

Da der Schädling durch Eier überwintert, hilft ein radikaler Rückschnitt des Schneeballs nur bedingt. Wichtig ist, die Pflanze bei beginnendem Befall im Mai mit einem Insektizid zu spritzen. Empfohlen werden pyrethrumhaltige Pflanzenschutzmittel, denn der Extrakt aus der Chrysanthemenblüte gelangt über die Hautöffnungen in den Körper der Raupen. Außerdem sind diese Präparate für Bienen ungefährlich. Noch effektiver sind Präparate, die Natur-Pyrethrum und Rapsöl kombinieren, etwa Spruzit Neu* von Progema. Das Öl weicht die Außenhaut der Raupen auf, womit die Pyrethrum-Aufnahme deutlich erhöht wird. Es wirkt zudem auf die Ei-Stadien und zusätzlich auf die erwachsenen Schädlinge, indem es deren Atmungsorgane schädigt.

Wichtig zu beachten: Die Schädlinge müssen direkt getroffen werden. Sowohl die Blattober- als auch die Blattunterseiten sind deshalb tropfnass zu benetzen. Die Behandlung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen und nach einer Woche wiederholt werden.

Quelle: https://galabau-praxis.de/aktuelles-details/schneeball-blattkaefer-erkennen-und-bekaempfen

Im Oktober bis November das junge Gehölz schneiden und unverzüglich und restlos vom Grundstück entfernen.

Schädlingsbekämpfung

Mehltau

Mehltau ist eine häufige Pilzkrankheit bei Pflanzen, die durch verschiedene Pilzarten (z. B. Erysiphe spp. oder Podosphaera spp.) verursacht wird. Typische Symptome sind weißlich-mehlige Beläge auf Blättern, Stängeln und Blüten, die bei fortgeschrittener Infektion zum Absterben des Gewebes führen können. Es wird zwischen Echtem Mehltau (tritt bei trockenem Wetter auf) und Falschem Mehltau (liebt feuchte Bedingungen) unterschieden.

Bekämpfung mit Milchsäure

Eine umweltfreundliche und natürliche Möglichkeit zur Bekämpfung von Mehltau ist der Einsatz von Milchsäure. Diese wirkt fungizid, indem sie das Zellmilieu des Pilzes stört und das Pflanzengewebe ansäuert – ein Zustand, den viele Pilze schlecht vertragen.

Wirkung und Anwendung

Milchsäure ist in kleinen Konzentrationen wirksam gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Rosenrost. Dabei sollte die Konzentration nicht zu hoch gewählt werden, um Pflanzenschäden zu vermeiden.

Empfohlene Konzentration zur Anwendung:

Mischverhältnis mit 15%iger Milchsäurelösung:

Zielkonzentration Milchsäure (15 %) Wasser (auffüllen auf)
0,1 % 6,7 ml 1 Liter
0,2 % 13,3 ml 1 Liter
0,25 % 16,7 ml 1 Liter

Hinweis: Immer an einer kleinen Pflanzenecke testen! Empfindliche Pflanzenarten könnten auf Säure reagieren.


Milchsäuregehalt in Milchprodukten (zum Vergleich)

Produkt Milchsäuregehalt
Vollmilch ca. 0,1 %
Buttermilch ca. 0,6 % – 0,8 %

Buttermilch kann ebenfalls zur Pflanzenbehandlung genutzt werden, muss aber deutlich verdünnt werden (z. B. 1:5 bis 1:10 mit Wasser), da sie neben Milchsäure auch Eiweiße enthält, die in der Sonne Rückstände bilden oder faulen können.


Vorteile der Milchsäure-Anwendung

Schädlingsbekämpfung

Rosenkrankheiten und Behandlung

Falscher Mehltau (Peronospora sparsa)

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Definition

Peronospora sparsa ist ein Eipilz (Oomycete), der der u.a. Falschen Mehltau an Rosen und Krankheiten an Brombeeren, Himbeeren und anderen Rubus-Arten verursacht. Die Krankheit tritt besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und kühlem Wetter auf.

Lebenszyklus und Erscheinungsbild des Falschen Mehltaus

Der Falsche Mehltau gehört zur Klasse der Oomyceten und ist verwandt mit Pythium und Phytophthora. Er überwintert als Dauerspore (Oosporen) oder als Myzel in Pflanzenresten. Aus den Oosporen oder überlebendem Myzel entstehen Sporangien (Sporenträger), in denen Zoosporen gebildet werden. Beim Falschen Mehltau keimen die Sporangien oft direkt und die Keimschläuche infizieren die Pflanzen entweder durch die Spaltöffnungen oder dringen direkt in die Kutikula ein. Für die Keimung ist Feuchtigkeit/Wasser erforderlich. Für die meisten Arten des Falschen Mehltaus liegt die optimale Temperatur bei ca. 15 °C. Je näher die Temperatur an diese Grenze herankommt, desto kürzer ist die für die Keimung erforderliche Blattnässeperiode.

Im Inneren der Pflanze produziert der Pilz Haustorien, sprich kleine Saugorgane, mit denen er Nährstoffe aus den lebenden Pflanzenzellen aufnehmen kann. Das Pilzmyzel wächst in den Blättern weiter und nach einiger Zeit ragen aus den Spaltöffnungen Sporenträger heraus, erkennbar als weißer flauschiger Belag Da sich mehr Spaltöffnungen auf der Unterseite des Blattes befinden, ist hier der stärkste Befall zu finden. Die Erreger werden durch Luft, Wasser und Werkzeuge übertragen. Von einigen Spezies, zum Beispiel Hyaloperonospora parasitica und Peronospora farinosae, wird angenommen, dass sie durch Samen übertragen werden (auf der Außenseite des Samens). Die optimale Temperatur für Keimung, Infektion und Sporenbildung ist relativ niedrig und liegt im Allgemeinen zwischen 10 °C und 20 °C. Spät in der Saison werden neue Oosporen produziert, die mit Pflanzenrückständen im Boden überwintern können. Einige Spezies, darunter Peronospora sparsa, überwintern in lebenden Wirtspflanzen wie Brombeeren und Rosen.

Erkennung und Unterscheidung

Behandlung


Sternrußtau (Diplocarpon rosae / Marssonina rosae)

Definition

Sternrußtau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit bei Rosen, verursacht durch Diplocarpon rosae. Sie führt zu Blattverlust und schwächt die Pflanze erheblich.

Erkennung und Unterscheidung

Behandlung


Rosenrost (Phragmidium mucronatum)

Definition

Rosenrost ist eine Pilzkrankheit, verursacht durch Phragmidium mucronatum, die hauptsächlich Rosen betrifft.

Erkennung und Unterscheidung

Behandlung


Ringfleckenkrankheit

Definition

Die Ringfleckenkrankheit bei Rosen wird durch verschiedene Viren verursacht und führt zu charakteristischen ringförmigen Mustern auf den Blättern.

Erkennung und Unterscheidung

Behandlung


Fazit: Die effektive Bekämpfung von Rosenkrankheiten erfordert eine genaue Diagnose und ein integriertes Management, das kulturelle Praktiken und den gezielten Einsatz von Fungiziden kombiniert. Die Auswahl resistenter Sorten und die Förderung einer guten Pflanzengesundheit sind entscheidend, um den Krankheitsdruck zu minimieren.


Hinweis: Für visuelle Referenzen und weitere Details zu den genannten Krankheiten können spezialisierte Gartenbau-Websites oder Fachliteratur konsultiert werden.

Brennnesseljauche zur Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr

Verwendung

Brennnesseljauche, ein bewährtes, biologisches Mittel zur Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr ist. Sie enthält viele wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium, Eisen und verschiedene Spurenelemente, die besonders in der Wachstumsphase von Pflanzen wichtig sind. Die Herstellung ist einfach: Man übergießt frische Brennnesseln mit Wasser und lässt sie unter regelmäßigem Umrühren zwei bis drei Wochen vergären. Der dabei entstehende Geruch ist zwar intensiv, aber der Nutzen überwiegt.

Zur Schädlingsabwehr

Frisch angesetzte, nicht vollständig vergorene Brennnesseljauche kann auch als biologisches Spritzmittel eingesetzt werden.


Als stickstoffreichen Flüssigdünger

Brennnesseljauche ist ein hervorragender organischer Dünger mit hohem Stickstoffgehalt – ideal zur Förderung des vegetativen Wachstums.

Nicht bei blühenden Pflanzen oder empfindlichen Kräutern anwenden, da ein Übermaß an Stickstoff dort zu weichem Wachstum und Aromaverlust führen kann.


Als Kompostbeschleuniger

Ein Schuss Brennnesseljauche auf den Komposthaufen kann wahre Wunder wirken.

Schädlingsabwehr

Wenn ich Brennnesseljauche gezielt zur Schädlingsabwehr einsetzen will – etwa gegen Blattläuse, Spinnmilben oder andere saugende Insekten – verwende ich nicht die vergorene Jauche, wie man sie als Dünger kennt, sondern einen sogenannten Brennnessel-Kaltwasserauszug oder eine schwach angegorene Lösung. Diese enthält noch die meisten der insektizid und abwehrend wirkenden Inhaltsstoffe (z. B. Ameisensäure, Kieselsäure und Flavonoide), die in der vollständigen Gärung oft verloren gehen.

Vorgehensweise von der Ernte bis zum Auftragen:

1. Ernte

2. Ansetzen (Kaltauszug oder 1-Tages-Gärung)

3. Filtern

4. Verdünnen

5. Anwendung

Aus analytischer Sicht ist der Einsatz von Brennnesselauszug zur Schädlingsabwehr eine niederschwellige, ökologische Maßnahme mit begrenztem, aber relevantem Nutzen. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken nicht direkt toxisch auf Schädlinge, sondern stören deren Ansiedlung und Fressverhalten. Vor allem bei frischem Befall kann das Mittel eine effektive Sofortmaßnahme darstellen.

Vorteile:

Grenzen:

Flüssigdünger

Als Flüssigdünger verwende ich fertig vergorene Brennnesseljauche, weil sie ein starker, rein pflanzlicher Stickstofflieferant ist und meine Pflanzen kräftig wachsen lässt. Ich trage sie meist alle 1–2 Wochen auf – besonders bei stark zehrenden Pflanzen wie Tomaten, Zucchini, Kürbis oder Kohl. Der große Vorteil: Sie enthält nicht nur Hauptnährstoffe, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente, die im Boden oft fehlen oder schnell ausgewaschen werden.

Wenn ich Brennnesseljauche als vollständig vergorenen Flüssigdünger herstellen möchte, lasse ich sie in der Regel zwischen 10 und 21 Tagen gären – je nach Temperatur und Witterung. In der Hauptsaison (Mai bis August) geht es oft schneller, weil die Mikroorganismen bei Wärme (über 20 °C) sehr aktiv sind.

Ich rühre den Sud einmal täglich um, damit Sauerstoff eingebracht wird und der Gärprozess gleichmäßig verläuft.

Die Jauche fertig ist, wenn:

Die Gärung verläuft in mehreren mikrobiologischen Stufen:

  1. Startphase (1–3 Tage): Abbau einfacher Zucker, Schaumbildung.

  2. Hauptgärung (4–10 Tage): Intensive Gasentwicklung, starker Geruch.

  3. Endphase (ab Tag 10): Nachlassen der Bläschen, Nährstoffe liegen pflanzenverfügbar vor.

Ein zu kurzes Ansetzen (unter 7 Tagen) kann dazu führen, dass Stickstoff noch nicht ausreichend umgesetzt ist – es besteht Verbrennungsgefahr für Pflanzen. Ein zu langes Stehenlassen (>4 Wochen) kann zur Übergärung führen, mit Stickstoffverlust durch Ausgasung (Ammoniak) und Schimmelrisiko.

Anwendung

Verdünne sie im Verhältnis 1:10 mit Wasser (also z. B. 1 Liter Jauche auf 10 Liter Wasser) und gieße damit direkt an den Wurzelbereich.

Bei empfindlichen Pflanzen wie Salat oder jungen Setzlingen nehme ich auch mal 1:15 oder 1:20. Auf die Blätter gieße ich sie nicht, weil das zu Verbrennungen führen kann.

Inhaltsstoffe und Nährwerte (je nach Konzentration und Pflanze leicht variabel):

Die genaue Zusammensetzung schwankt, aber folgende Werte sind typisch pro Liter unverdünnter Jauche:

Nährstoff Menge (ca.) Funktion für Pflanzen
Stickstoff (N) 0,4 – 0,6 % Aufbau von Blattmasse, Eiweißen, Chlorophyll
Kalium (K) 0,3 – 0,5 % Blütenbildung, Fruchtreife, Wasserhaushalt
Calcium (Ca) 0,02 – 0,04 % Zellwandstabilität, Wurzelbildung
Magnesium (Mg) 0,01 – 0,03 % Bestandteil von Chlorophyll
Eisen (Fe) Spurenelemente Bildung von Enzymen und Chlorophyll
Kieselsäure (SiO₂) in relevanter Menge Stärkt Zellwände, reduziert Schädlingsdruck
Gerbstoffe & Flavonoide biologisch wirksam Antioxidativ, stärken pflanzliche Abwehrkräfte

In professionellen Analysen zeigt sich:

Je nach Standort der Brennnesseln (Bodenqualität, Alter der Pflanzen) variiert die Nährstoffkonzentration leicht. Die Jauche enthält kaum Phosphor (P), was bei Fruchtbildung wichtig wäre – daher kombiniere ich sie manchmal mit phosphorhaltigen organischen Düngern wie Kompost oder Gesteinsmehl.

Als Flüssigdünger bietet Brennnesseljauche einen hochwirksamen organischen Stickstoffschub, vergleichbar mit verdünntem Gülle- oder Hornmehltee – jedoch mit natürlicher Herkunft und guter Umweltverträglichkeit. Der hohe Kaliumgehalt unterstützt zusätzlich die Entwicklung von Blüten und Früchten, wenn auch die fehlende Phosphorkomponente eine Limitierung darstellt.

Kritische Aspekte:

Lagerung

Lagerung des Kaltwasserauszugs:

Wenn ich einen nicht vergorenen Brennnesselauszug (für die Schädlingsabwehr) ansetze, plane ich ihn immer so, dass ich ihn innerhalb von 1 bis maximal 2 Tagen vollständig verbrauche. Denn dieser Kaltwasserauszug ist nicht haltbar – die bioaktiven Stoffe wie Ameisensäure, Kieselsäure oder Gerbstoffe bauen sich schnell ab. Nach 48 Stunden beginnt meist schon die mikrobielle Gärung, wodurch sich die chemische Zusammensetzung verändert – aus einem Pflanzenschutzmittel wird dann ein Dünger, aber kein wirkungsvolles Insektenschutzmittel mehr.

Lagerung der vergorenen Brennnesseljauche:

Wenn ich hingegen eine klassisch vergorene Brennnesseljauche (zur Düngung) ansetze, kann ich sie deutlich länger aufbewahren – mehrere Wochen bis Monate, wenn ich folgende Bedingungen beachte:

Ich fülle sie gern in Kanister oder gut verschlossene Eimer. Der intensive Geruch bleibt erhalten, aber das ist normal.

Pflanzenschutzmittel

Pflanzenschutzmittel werden, je nach Wirkung, in verschiedene Gruppen eingeteilt:

Pflanzenschutzmittel

Insektizide: Mittel gegen Insekten

Karate Zeon 050 CS – gegen Blattläuse, Kartoffelkäfer und andere Schädlinge

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🧪 Karate Zeon 050 CS – Anwendung (Kurzfassung)

Kultur Zielschädling(e) Dosis (ml/100 m²) Wasser (l/100 m²) Max. Anwendungen Intervall Besonderheiten
Kartoffel Kartoffelkäfer (Larven & Käfer) 1,2–1,6 3–4 2 10–14 d Höhere Dosis bei Käfern/starkem Laub
  Blattläuse 1,6–2,0 3–4 2 10–14 d
Apfelbaum Apfelblattlaus 1,5–2,0 5–7,5 1 Weitere Behandlungen mit anderen Mitteln
Zwiebel (Freiland) Tabakthrips, Zwiebelfliege 1,2 4–5 2 10–14 d
Kopfkohl Raupen, Blattläuse, Kohlschabe, Thripse 1,2 5–6 2 10–14 d Anwendung je nach Schädlingszeitpunkt
Aronia Blattläuse, Omacnica, Wickler 1,5–2,0 5–7,5 1 Anwendung von BBCH 11–69
Zuckermais Maiszünsler 2,0 3–4 1 BBCH 51–53

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher (konkret & praxisnah)

Grundformel1,5 ml Karate Zeon pro 100 m² + 4 l Wasser pro 100 m² (Standardwert)

✅ Empfohlene Mischung für typische Handsprüher:

Sprühergröße Fläche (geschätzt) Insektizid (ml) bei 1,5 ml/100 m² Wasser (ml) bei 4 l/100 m² Vorgehen (Schritte)
1 Liter ca. 25 m² 0,375 ml 1000 ml 1. Sprüher halb füllen
2. 0,375 ml abmessen
3. Einfüllen & gut schütteln
4. Mit Wasser auffüllen
3 Liter ca. 75 m² 1,125 ml 3000 ml Gleiches Vorgehen, angepasst auf Volumen
5 Liter ca. 125 m² 1,875 ml 5000 ml Präzises Abmessen mit Pipette/Spritze empfohlen

💡 Tipp zur Dosierung: Verwende eine medizinische Spritze (1 ml-Skalierung), um exakt zu dosieren.

⚠️ Hinweise zur Anwendung

  • Vorbereitung: Flasche vor Gebrauch kräftig schütteln.

  • Anmischung: Mittel zuerst in teils gefüllten Behälter geben, dann restliches Wasser auffüllen und gut mischen.

  • Sofort verbrauchen: Keine Lagerung der Lösung.

  • Reinigung: Gerät nach Anwendung dreimal spülen – Spülwasser in Sprüher geben und anwenden.

  • Wartezeit bis Ernte: 7 Tage bei allen Kulturen.

  • Nicht bei Hitze (>20 °C) sprühen – besser früh morgens oder abends.

  • Bei wachsartiger Blattoberfläche (z. B. Kohl, Zwiebel): Netzmittel zugeben.

Deltam AL

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  • Polnischer Name: Deltam AL

  • Deutscher Name: Deltam AL

  • Produkttyp: Insektizid (Kontakt- und Fraßgift)

  • Hersteller: Protect Garden (ehemals Bayer Garden)

  • Wirkstoff: Deltamethrin

  • Formulierung: Gebrauchsfertiges Spray (1 Liter)

  • Zielschädlinge: Blattläuse, Weiße Fliegen, Raupen, einschließlich Buchsbaumzünsler, Lilienhähnchen

  • Anwendungsbereiche: Zierpflanzen, Gemüse (z. B. Tomaten, Gurken, Zucchini), sowohl im Freiland als auch unter Glas

  • Anwendung: Direktes Besprühen der Pflanzen bei Befallsbeginn; Wiederholung nach 7–14 Tagen bei Bedarf

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Deltam AL – Übersicht Anwendung

Wirkstoff: Deltamethrin – 0,0075 g/l (= 0,00075 %)

Wirkung:

Formulierung: Gebrauchsfertiges Sprühmittel (Ready-to-use)

📊 Anwendung nach Pflanzenart & Schädling

Pflanzentyp Zielschädlinge Anwendung Wiederholung Max. Anwendungen Intervall (Tage) Karenzzeit (Ernte)
Zierpflanzen (z. B. Rosen) Blattläuse, Mottenschildläuse (Weiße Fliege), Raupen, Lilienhähnchen Spritzen bis Tropfnass Nach Bedarf 5x/Saison ≥ 7 Tage Nicht relevant
Tomaten (unter Glas) Weiße Fliege Spritzen Nach Bedarf 4x/Saison ≥ 7 Tage 3 Tage
Gurken, Zucchini (unter Glas) Weiße Fliege Spritzen Nach Bedarf 4x/Saison ≥ 7 Tage 3 Tage
Tomaten (Freiland) Blattläuse Spritzen Nach Bedarf 3x/Saison ≥ 7 Tage 7 Tage
Bohnen, Gartenbohnen, Saubohnen Blattläuse, Käferlarven Spritzen Nach Bedarf 2x/Saison ≥ 14 Tage 7 Tage
Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Chinakohl, Wirsing Kohlblattlaus, Kohlweißlingsraupen Spritzen Nach Bedarf 3x/Saison ≥ 14 Tage 7 Tage
Rosenkohl Kohlblattlaus, Kohlweißlingsraupen Spritzen Nach Bedarf 2x/Saison ≥ 7 Tage 7 Tage
Salat Blattläuse, Gemüseeule Spritzen Nach Bedarf 3x/Saison ≥ 7 Tage 7 Tage

🧴 Anwendungshinweise (Ready-to-use)

Produkt ist gebrauchsfertig – keine Verdünnung notwendig

Gerätetyp Anwendungshinweis
Pumpflasche Direkt anwenden, 15–30 cm Abstand zur Pflanze, gleichmäßig benetzen
Handsprüher Bei Abfüllung: Originalinhalt gut schütteln, Pflanzenteile rundum besprühen

🌿 Tipp: Auch Blattunterseiten besprühen; morgens oder abends anwenden (nicht bei Sonne)

⚠️ Sicherheit & Umwelt

Sicherheitspunkt Details
Bienengefahr Gefährlich für Bienen – Nicht während der Blüte anwenden
Wartezeit (Karenzzeit) 3–7 Tage bei Gemüse, nicht relevant bei Zierpflanzen
Schutzausrüstung empfohlen Handschuhe, geschlossene Kleidung, Brille bei starker Windentwicklung
Einschränkung für Kinder/Tiere Zutritt erst nach Abtrocknung erlaubt
Nicht anwenden bei: Regen, praller Sonne, trockenem Pflanzenstress
Resistenzhinweis Bei häufigem Einsatz mit anderen Insektizidgruppen abwechseln

Polysect Ultra Hobby AL

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  • Polnischer Name: Polysect Ultra Hobby AL

  • Deutscher Name: Polysect Ultra Hobby AL

  • Produkttyp: Systemisches Insektizid (Kontakt- und Fraßgift)

  • Hersteller: Substral (Evergreen Garden Care)

  • Wirkstoff: Acetamiprid (0,005 %)

  • Formulierung: Gebrauchsfertiges Spray (750 ml)

  • Zielschädlinge: Blattläuse, Gallmücken, Schildläuse, Wollläuse, Schmierläuse, Weiße Fliegen, Thripse, Spinnmilben, Raupen

  • Anwendungsbereiche: Zierpflanzen im Innen- und Außenbereich, einschließlich Rosen, Begonien, Dracaena, Kroton, Efeu

  • Anwendung: Direktes Besprühen der Pflanzen bei Befallsbeginn; Wiederholung nach 7–14 Tagen bei Bedarf

  • Wirkdauer: Bis zu 21 Tage

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Polysect Ultra Hobby AL – Übersicht Anwendung

Wirkstoff:

Formulierung: Gebrauchsfertiges Spray („AL = Anwendungsfertige Lösung“)

Wirkung:

📊 Anwendung nach Pflanzenart & Schädling

Pflanzentyp Zielschädlinge Anwendung Zeitpunkt Max. Anwendungen Besonderheiten
Modrzew (Lärche) Ochojnik świerkowo-modrzewiowy (Lärchenrindenlaus) Spritzen (bis Tropfnass) Nach Erscheinen der Larven 1x/Saison Nur auf vollständig belaubte Pflanzen sprühen
Rosen Mszyca różano-szczeciowa (Rosenblattlaus) Spritzen (bis Tropfnass) Bei ersten sichtbaren Schädlingen 1x/Saison Nicht auf benachbarte Nutzpflanzen sprühen

🌿 Empfehlung: Anwendung morgens oder abends, nicht bei direkter Sonne oder Regengefahr.

⚠️ Sicherheit & Umwelt

Thema Hinweis
Bienengefahr Nicht bienengefährlich, trotzdem nicht während Blüte anwenden
Karenzzeit Nicht relevant (Zierpflanzen, keine Essbarkeit)
Pre-Harvest Interval Wartezeit bis Menschen/Tiere Zutritt haben: nach Abtrocknung
Umweltschutz Abstand zu Gewässern: mind. 5 m bei Rosen
Schutzausrüstung Empfohlen: Handschuhe, Schutzbrille, nicht essen/trinken beim Sprühen
Anwendersicherheit Keine Wiederverwendung von Verpackungen, kindersicher lagern
Lagerung Trocken, kühl (< 30 °C), lichtgeschützt, frostfrei, in Originalverpackung
Gültigkeit 2 Jahre Haltbarkeit nach Herstellung

Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat

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🧪 Substral Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Gemüse

Wirkstoff: Acetamiprid – 5 g/l (= 0,5 %)

Wirkungsweise:

Zugelassen für: Gemüse & Zierpflanzen (auch Indoor, Balkon, Wintergarten etc.)


📊 Anwendung nach Kultur und Schädling

Kulturart Zielschädlinge Anwendungsbereich Dosierung Wartezeit (Tage)
Tomate, Paprika, Aubergine Blattläuse, Weiße Fliege Gewächshaus 5 ml/500 ml (bis 50 cm), 10 ml/l (bis 125 cm), 15 ml/1,5 l (über 125 cm) 3
Salat Blattläuse Freiland 5 ml/500 ml auf 10 m² 3
Kartoffel Kartoffelkäfer Freiland 5 ml/500 ml auf 10 m² 14
Zierpflanzen (Freiland) Blattläuse, Thripse, Schild-/Woll-/Schmierläuse, Käfer, Miniermotten, Raupen Einzelpflanzenbehandlung 5 ml/500 ml (bis 50 cm), 10 ml/l (bis 125 cm) entfällt (N)
Zierpflanzen (Gewächshaus) wie oben Gewächshaus 10 ml/l, je nach Größe entfällt (N)
Topf-/Kübelpflanzen Dickmaulrüssler, Schildläuse, Weiße Fliege Zimmer, Balkon, Terrasse Gießen: 60 ml/l auf 10 l Substrat entfällt (N)

📅 Anwendungszeitraum

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Standard-Dosierung: 10 ml/Liter → für größere Pflanzen bis 125 cm
Wirkstoffgehalt: 0,005 % Acetamiprid

Sprühergröße Produktmenge Wassermenge Anwendungshinweis Wirkstoffgehalt
1 Liter 10 ml 1 Liter Für größere Pflanzen (bis 125 cm Höhe) 0,005 %
3 Liter 30 ml 3 Liter Zierpflanzenbeet oder mehrere Topfpflanzen 0,005 %
5 Liter 50 ml 5 Liter Für Flächen bis ca. 50 m² geeignet 0,005 %

Gießen: 60 ml auf 1 Liter Wasser → ergibt 10 l Gießlösung für Topfpflanzen (Wurzelaufnahme)

⚠️ Sicherheit & Umwelt

Thema Information
Bienengefahr Nicht bienengefährlich (B4), dennoch Blüte meiden
Resistenzmanagement Wechsel mit Wirkstoffen anderer Gruppen empfohlen
Pflanzenverträglichkeit Vorab an Einzelpflanzen testen – manche Sorten empfindlich
Max. Anwendungen 2× pro Kultur/Jahr
Wartezeit Zutritt Bis Spritzbelag abgetrocknet ist
Anwendung vermeiden bei Temperaturen >25 °C, direkter Sonne, nassem Laub
Gewässerschutz Abstand zu Gewässern einhalten, keine Einleitung über Abflüsse
Pflanzenschutzmittel

Fungizide: Mittel gegen Pilzerkrankungen

Proplant 722 SL – Fungizid gegen Phytophthora (Wurzelfäule & falscher Mehltau)

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  • Polnischer Name: Proplant 722 SL – grzybobójczy, zwalcza fytoftorozę

  • Deutscher Name: Proplant 722 SL – Fungizid gegen Phytophthora

  • Produkttyp: Fungizid (systemisch, vorbeugend und kurativ)

  • Hersteller: Substral (Formulierung basierend auf Arysta LifeScience-Technologie)

  • Wirkstoff: Propamocarb-Hydrochlorid (722 g/l), ein systemisches Fungizid aus der Gruppe der Carbamate

  • Formulierung: Lösliches Konzentrat (SL) zur Verdünnung mit Wasser

  • Zielkrankheiten: Phytophthora, Falscher Mehltau, Wurzel- und Stängelfäule

  • Anwendungsbereiche: Gemüsebau (z. B. Tomaten, Gurken, Salat, Kohl), Zierpflanzen (z. B. Rosen, Gerbera, Geranien)

  • Anwendung: Empfohlen für den Einsatz durch Gießen oder Sprühen; spezifische Dosierungen variieren je nach Kultur und Krankheit

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Proplant 722 SL – Übersicht Anwendung

Wirkstoff: 722 g/l Propamocarb-HCl
Wirkung: Systemisches Fungizid gegen Falschen Mehltau und Bodenpilze (Phytophthora, Pythium)

📊 Anwendung nach Kultur und Zielkrankheit

Kultur Zielkrankheit Anwendungstyp Konzentration (%) Wassermenge Max. Anwendungen Intervall Anmerkungen
Tomate, Gurke (unter Glas) Phytophthora, Pythium Gießen 0,15 % (15 ml/10 l) 3–6 l/m² 1 Nach Pflanzung oder bei ersten Symptomen
Salat (unter Glas) Phytophthora, Falscher Mehltau Gießen / Spritzen 0,15 % Gießen: 3–6 l/m²
Spritzen: 1000 l/ha
1–3 10 Tage Bei ersten Symptomen, BBCH 00–49
Kopfkohl, Blumenkohl Falscher Mehltau Gießen 0,15 % 6 l/m² 1 Nach Saat oder kurz nach Auflaufen
Gurke (Freiland) Falscher Mehltau Spritzen 0,3 % (300 ml/100 l) 500–1000 l/ha 3 10 Tage BBCH 20–89, bei Befallsbeginn
Zierpflanzen (Gerbera, Rose) Falscher Mehltau Spritzen 0,3 % 500–1000 l/ha 3 10 Tage Anwendung nach ersten Symptomen
Zierpflanzen (Gerbera, Pelargonie etc.) Phytophthora, Pythium Gießen 0,3 % 3–6 l/m² 3 10 Tage Gießen nach Pflanzung oder bei ersten Symptomen

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Rezeptur:
0,15 % = 1,5 ml auf 1 Liter Wasser
0,3 % = 3,0 ml auf 1 Liter Wasser

Sprühergröße Lösungskonz. Wirkstoffmenge (ml) Vorgehen
1 Liter 0,15 % 1,5 ml 1. Wasser zu 1/3 einfüllen
2. Mittel dosieren & einrühren
3. Auffüllen & gut schütteln
3 Liter 0,15 % 4,5 ml Wie oben, angepasst auf Volumen
5 Liter 0,3 % 15,0 ml Höher dosieren bei schwerem Befall oder laut Zulassung

🧠 Hinweis:
Ideal zum Gießen oder Spritzen, abhängig von Kultur und Befallsart. Dosierung exakt mit Spritze (1 ml-Skalierung) möglich.

⚠️ Hinweise & Sicherheitsvorgaben

Magnicur Energy 840 SL (ehemals Previcur Energy 840 SL)

 

 

 

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  • Polnischer Name: Magnicur Energy 840 SL

  • Deutscher Name: Magnicur Energy 840 SL (ehemals Previcur Energy 840 SL)

  • Produkttyp: Systemisches Fungizid (vorbeugend und kurativ)

  • Hersteller: Protect Garden (ehemals Bayer Garden)

  • Wirkstoffe: Propamocarb-Hydrochlorid (530 g/l) und Fosetyl-Aluminium (310 g/l)

  • Formulierung: Lösliches Konzentrat (SL)

  • Zielkrankheiten: Phytophthora spp., Pythium spp., Falscher Mehltau, Wurzel- und Stängelfäule, Keimlingskrankheiten

  • Anwendungsbereiche: Gemüsebau (z. B. Tomaten, Gurken, Paprika, Kohl), Zierpflanzen (z. B. Rosen, Rhododendren), sowohl im Freiland als auch unter Glas

  • Anwendung: Empfohlen für den Einsatz durch Gießen oder Sprühen; spezifische Dosierungen variieren je nach Kultur und Krankheit

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Magnicur Energy – Übersicht Anwendung

Wirkstoffe: Propamocarb-HCl (530 g/l, 47,28 %) Fosetyl (310 g/l, 27,65 %)
Wirkung: Systemisch, präventiv & kurativ gegen Falschen Mehltau, Wurzelfäulen, Phytophthora, Pythium


📊 Anwendung nach Kultur und Krankheit

Kultur Zielkrankheiten Anwendung Konzentration (%) Wassermenge Max. Anwendungen Intervall Hinweise
Tomate, Gurke (unter Glas) Wurzelfäulen, Pythium, Phytophthora Gießen 0,15 2–3 l/m² (nach Pflanzung) 2 14 Tage Auch für Steinwollkulturen (0,015–0,03 %)
Paprika (unter Glas) Wurzelfäulen, Phytophthora spp. Gießen 0,1–0,15 1 l für 4–5 Pflanzen 2 14 Tage Höhere Dosis bei stärkerem Druck
Kopfkohl (unter Glas) Wurzelfäulen, Phytophthora spp. Gießen 0,1–0,15 2–3 l/m² 2 14 Tage Frühstadium der Pflanze
Rhododendron (Freiland) Phytophthora Spritzen 0,25 10 l/100 m² 2 15 Tage BBCH 12–59
Rose (Freiland/unter Glas) Falscher Mehltau Spritzen 0,2 10 l/100 m² 2 15 Tage Ab Blattentwicklung bis Blüte
Pelargonie (unter Glas) Wurzelfäulen, Pythium, Phytophthora Gießen 0,15 1,5 l/m² 2 7 Tage Nach Pflanzung anwenden
Zierpflanzen allgemein Falscher Mehltau, Wurzelfäule Spritzen/Gießen 0,2 5–10 l/100 m² 2 15 Tage Präventiv oder ab Symptombeginn

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Standardkonzentration z. B. für Rosen: 0,2 % = 2,0 ml auf 1 Liter Wasser

Sprühergröße Konzentration Wirkstoffmenge (ml) Anwendung
1 Liter 0,2 % 2,0 ml Direkt nach Abmessen einfüllen und gut schütteln
3 Liter 0,2 % 6,0 ml Für größere Fläche oder mehrere Pflanzen
5 Liter 0,2 % 10,0 ml Besonders geeignet für Rosenbeet oder Hecke

⚠️ Hinweise & Sicherheit

Saprol Thuja – gegen Braunfärbung der Thuja-Schuppen

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🧪Saprol Anwendung

Wirkstoff:

📊 Anwendungstabellen

Pflanzentyp Zielkrankheiten Konzentration Anwendung Intervall Max. Anwendungen Besonderheiten
Rosen Schwarze Blattflecken, Rost gebrauchsfertig Spritzen alle 21–28 Tage 5 Bei starkem Befall: alle 14 Tage
Erste Behandlung: ab Knospenaufbruch
Zierpflanzen allgemein Echter Mehltau, Blattflecken, Rost gebrauchsfertig Spritzen alle 21 Tage 5 Von April bis September anwenden

🧴 Anwendung in der Praxis

Produkt ist gebrauchsfertig. Keine Verdünnung notwendig.

Sprühergröße Anwendung Empfehlung
Handsprüher (1–5 l) Direkt in Sprüher füllen und anwenden Ober- und Unterseite der Blätter gleichmäßig benetzen
Pumpflasche (Originalverpackung) Direkt sprühen Kein Abfüllen notwendig – ideal für kleinere Flächen

🌿 Wichtig:
Nicht auf essbare Pflanzen sprühen. Sprühen bei bedecktem Wetter oder morgens/abends, nicht bei starker Sonne, Trockenheit oder Frost.

⚠️ Sicherheit & Umwelt

Saprol Pilzfrei für Zierpflanzen

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  • Polnischer Name: Saprol – grzybobójczy, zwalcza i chroni przed chorobami – rośliny ozdobne

  • Deutscher Name: Saprol Pilzfrei für Zierpflanzen

  • Produkttyp: Systemisches Fungizid (vorbeugend und kurativ)

  • Hersteller: Substral (Evergreen Garden Care)

  • Wirkstoff: Triticonazol (0,015 %)

  • Formulierung: Gebrauchsfertiges Spray (750 ml)

  • Zielkrankheiten: Echter Mehltau, Rost, Blattfleckenkrankheiten

  • Anwendungsbereiche: Rosen, Rhododendren, Hortensien, Ziersträucher, Koniferen, Zimmerpflanzen

  • Anwendung: Direktes Besprühen der Pflanzen; Anwendung alle 3 Wochen von April bis September

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

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  • Polnischer Name: Saprol – grzybobójczy, zwalcza i chroni przed chorobami – rośliny ozdobne

  • Deutscher Name: Saprol Pilzfrei für Zierpflanzen

  • Produkttyp: Systemisches Fungizid (vorbeugend und kurativ)

  • Hersteller: Substral (Evergreen Garden Care)

  • Wirkstoff: Triticonazol (10,2 g/l)

  • Formulierung: Konzentrat zur Verdünnung mit Wasser

  • Zielkrankheiten: Echter Mehltau, Rost, Blattfleckenkrankheiten

  • Anwendungsbereiche: Zierpflanzen wie Rosen, Rhododendren, Hortensien, Koniferen

  • Anwendung: 15 ml auf 1 Liter Wasser; Anwendung mit Handsprühgeräten


🧪 Anwendung

Wirkstoff:

Wirkungsweise:


📊 Anwendung nach Kultur und Krankheit

Pflanzentyp Zielkrankheiten Konzentration Anwendung Intervall Max. Anwendungen Schutzwirkung (max.)
Rosen Schwarze Fleckenkrankheit, Rost 1,5 % Spritzen (fein) Alle 28 Tage (bei starkem Befall: 14) 5 Bis zu 5 Monate (bei 5 Anwendungen)
Zierpflanzen (allgemein) Echter Mehltau, Blattflecken, Rost, Antraknose, Thuja-Schuppenfall 1,5 % Spritzen (fein) Alle 21 Tage (oder bei Bedarf alle 14) 5 Bis zu 4 Monate

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Standarddosierung: 1,5 % → 15 ml auf 1 Liter Wasser

Sprühergröße Produktmenge (ml) Wassermenge (L) Fläche Anwendungshinweise
1 Liter 15 ml 1 Liter ca. 10–15 Pflanzen Blätter ober- und unterseitig benetzen, Tropfenlauf vermeiden
3 Liter 45 ml 3 Liter bis 40 Pflanzen Vor Gebrauch gut schütteln, direkt nach Anmischen verwenden
5 Liter 75 ml 5 Liter bis 70 Pflanzen Tropfdichte Anwendung, keine Benetzung benachbarter Kulturen (z. B. Gemüse!)

⚠️ Sicherheit & Anwendungshinweise

Punkt Details
Anwendungszeitraum Frühjahr bis Ende September
Regelmäßigkeit Alle 3–4 Wochen, bei starkem Pilzdruck alle 14 Tage
Sicherheit (Karenzzeit) Keine – keine Anwendung auf Nutzpflanzen
Wartezeit bis Betreten Nach vollständigem Abtrocknen
Bienengefahr Nicht klassifiziert – Vorsicht während der Blütezeit
Abstand zu Gewässern Mindestens 1 m
Schutzausrüstung empfohlen Handschuhe, Schutzbrille, geschlossene Kleidung
Rückstände & Entsorgung Auf behandelte Fläche aufbrauchen oder vorschriftsgemäß entsorgen
Lagerung Kühl, trocken, kindersicher, im Originalbehälter, 0–40 °C

Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol

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  • Produktname: Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol

  • Hersteller: Substral (Evergreen Garden Care)

  • Wirkstoff: Triticonazol (9,72 g/l)

  • Formulierung: Konzentrat zur Verdünnung mit Wasser

  • Packungsgröße: 25 ml

  • Zulassungsnummer: 004582-00

  • Zulassungsende: 31.01.2026

  • Links:

🧪 Substral Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol Konzentrat

Wirkstoff: Triticonazol – 9,72 g/l
→ Triazol-Fungizid, vollsystemisch, heilend und vorbeugend

Wirkungsweise:

📊 Anwendung

Zielkultur Zielkrankheiten Dosierung Spritzintervall Max. Anwendungen Anwendungshinweise
Rosen Sternrußtau, Echter Mehltau, Rost 10 ml auf 1 l Wasser Alle 12–14 Tage Nicht angegeben* Bei starkem Befall: Spritzabstand max. 10 Tage

* Die genaue Maximalanzahl an Anwendungen/Jahr ist nicht im PDB genannt, üblich sind max. 3–5 Anwendungen pro Saison bei Triazolen.

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Standardmischung: 1 % Lösung 
Wirkstoffgehalt: 0,01 %

Sprühergröße Produktmenge (ml) Wassermenge (L) Fläche/Pflanzenanzahl Hinweise
1 Liter 10 ml 1 Liter ca. 10–15 Rosenpflanzen Vorher Wasserbedarf testen durch Benetzung mit reinem Wasser
2,5 Liter 25 ml 2,5 Liter ca. 25–40 Rosenpflanzen Nur frisch angemischte Brühe verwenden, nicht auf Vorrat
5 Liter 50 ml 5 Liter bis 80 Rosenpflanzen Auch Blattunterseiten behandeln, am besten früh oder abends

⚠️ Sicherheit & Umwelt

Thema Hinweis
Gefahrstoff-Klassifizierung GHS09 (Umweltgefährlich)
Gefahrenhinweise H411: Giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung
Sicherheitshinweise P101, P102, P270, P273, P391, P501 (Standard gemäß CLP/GHS)
Wartezeit Entfällt bei Zierpflanzen
Bienengefährlichkeit Nicht bienengefährlich (laut Hersteller)
Anwendung vermeiden bei Versiegelten Flächen, direkter Sonne, Regen, hoher Temperatur (>25 °C)
Lagerung Kindersicher, kühl und trocken, Originalverpackung verwenden
Reinigung & Entsorgung Keine Reinigung in Gewässernähe, Spritzreste sachgerecht entsorgen
Pflanzenschutzmittel

Herbizide: Mittel gegen Unkräuter

Atut 360 SL

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  • Polnischer Name: Atut 360 SL

  • Deutscher Name: Atut 360 SL

  • Produkttyp: Nichtselektives, systemisches Herbizid

  • Hersteller: Sumin

  • Wirkstoff: Glyphosat (360 g/l) in Form des Isopropylaminsalzes

  • Formulierung: Lösliches Konzentrat (SL) zur Verdünnung mit Wasser

  • Zielunkräuter: Ein- und zweikeimblättrige Unkräuter, einschließlich Quecke, Weißer Gänsefuß und Löwenzahn

  • Anwendungsbereiche: Obstbau, Zierpflanzen, Wege, Pflasterfugen, Grundstücksgrenzen, Friedhofswege

  • Anwendung: Empfohlen für den Einsatz mit Handsprühgeräten; spezifische Dosierungen variieren je nach Kultur und Unkraut

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Atut 360 SL – Übersicht Anwendung

Wirkstoff:

Wirkungsweise:

📊 Anwendung nach Einsatzbereich

Einsatzbereich Anwendungszeitraum Dosierung (ml/100 m²) Wasser (l/100 m²) Max. Anwendungen Hinweise
Gartenflächen nach Ernte / vor Neuanlage Aug.–Herbst 30–40 3 1 Keine Bodenbearbeitung vor dem Spritzen; Perz: 10–25 cm hoch, 3–4 Blätter
Vorbereitung zukünftiger Gartenflächen Aug.–Herbst 30–62,5 3 1 Nur auf aktiv wachsende grüne Pflanzen
Obstbäume & Ziersträucher (unter Bäumen) Frühjahr–Herbst 30–40 3 1 Nur auf Boden spritzen – kein Kontakt mit grünen Pflanzenteilen, Rinde oder Wurzelaustrieben
Wege, Pflaster, Grundstücksgrenzen, Friedhöfe gesamte Vegetationsperiode 30–62,5 3 1 Gilt für Fugen, Wegränder, entlang von Mauern und Fundamenten

🌿 Unkrautwirkung je nach Dosis

Dosierung Bekämpfte Arten (Auszug)
30 ml/100 m² Vogelmiere, Hirtentäschel, Einjährige Rispe, Weißklee, Löwenzahn
40 ml/100 m² Zusätzlich: Ackerwinde, Kamille, Wiesen-Lieschgras, Purpurrote Taubnessel
62,5 ml/100 m² Zusätzlich: Malve, Storchschnabel, Drüsiges Springkraut, weitere mehrjährige Unkräuter

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Standarddosierung (z. B. für Gartenboden oder Wege): 40 ml in 3 l Wasser pro 100 m²

Sprühergröße Dosierung leicht (30 ml/100 m²) Dosierung stark (62,5 ml/100 m²) Vorgehen
1 Liter 10 ml 20,8 ml Sprüher zu 1/2 mit Wasser füllen, Mittel zugeben, gut schütteln, auffüllen
3 Liter 30 ml 62,5 ml Direkt auf 100 m² verwendbar
5 Liter 50 ml 104 ml Für größere Flächen oder Randbereiche

⚠️ Sicherheit & Anwendungshinweise

Atut Turbo

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  • Polnischer Name: Atut Turbo

  • Deutscher Name: Atut Turbo

  • Produkttyp: Nichtselektives, systemisches Herbizid

  • Hersteller: Sumin

  • Wirkstoffe:

    • Glyphosat (250 g/l)

    • Diflufenikan (40 g/l)

  • Formulierung: Konzentrat zur Verdünnung mit Wasser (Suspensionskonzentrat)

  • Zielunkräuter: Ein- und zweikeimblättrige Unkräuter, einschließlich Weißer Gänsefuß (Chenopodium album), Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale), Einjähriges Rispengras (Poa annua), Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense), Gemeine Kamille (Matricaria chamomilla), Gemeines Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris), Ackerwinde (Convolvulus arvensis), Gewöhnliches Greiskraut (Senecio vulgaris)

  • Anwendungsbereiche: Nicht landwirtschaftlich genutzte Flächen wie Wege, Einfahrten, Grundstücksgrenzen, Friedhofswege

  • Anwendung: 31 ml in 2 Litern Wasser pro 100 m²

  • Wirkdauer: Bis zu 3–4 Monate

  • Verfügbarkeit in Deutschland:

🧪 Atut Turbo – Übersicht Anwendung

Wirkstoffe:

Formulierung:
Suspensionskonzentrat (SC) zur Blattapplikation

Wirkung:


📊 Anwendung nach Fläche und Zielunkraut

Einsatzbereich Zeitpunkt Dosierung (ml/100 m²) Wasser (l/100 m²) Anwendungstyp Max. Anwendungen Zielunkräuter (Auswahl)
Nicht-landwirtschaftlich genutzte Flächen (nicht befestigt) Frühling (auf feuchter Erde) 31 2 Spritzen (mittelgrobe Tropfen) 1/Jahr Komosa (weiße Gänsefuß), Hirtentäschel, Kamille, Vogelmiere, Mniszek (Löwenzahn)*

 Mniszek (Löwenzahn) = mittlere Wirkung
Feldwinde (Ackerwinde) & Greiskraut = Resistenz

🧴 Anmischhilfe für Handsprüher

Zieldosierung: 31 ml auf 2 Liter Wasser pro 100 m²

Sprühergröße Dosierung (ml) Wassermenge (L) Abdeckung (m²) Anwendungshinweise
1 Liter 15,5 1 ca. 50 Gut mischen, bei Regenfreiheit anwenden, trockene Pflanzeoberfläche erforderlich
3 Liter 46,5 3 ca. 150 Gleiche Mischung auf größere Fläche
5 Liter 77,5 5 ca. 250 Achtung: Keine Berührung mit erwünschten Pflanzen

⚠️ Hinweise & Sicherheit

Punkt Details
Wartezeit/Karenz Keine, da nicht für Kulturpflanzen
Nutzungssperre (Pre-Harvest Interval) Kein Zutritt bis Spritzbelag trocken ist
Folgekulturen Neue Pflanzung nach 3–6 Monaten, früher nur nach gründlichem Umgraben
Bienengefahr Anwendung außerhalb der Bienenflugzeiten empfohlen
Regenfestigkeit ca. 6 Stunden nach Anwendung
Nicht anwenden bei: Frost, Regen, auf nasser Pflanze, unmittelbar vor Bodenbearbeitung
Schutzausrüstung Nitrylhandschuhe & Schutzbrille empfohlen
Max. Arbeitszeit/Tag 30 Minuten (empfohlen)