Garten
Sämtliche Dinge die im Bezug mit dem Garten stehen, werden die thematisiert. Gartenschnitte die sich bewährt haben, aber auch vorgehen zum bekämpfen von Schädlingen.
- Schädlingsbekämpfung
- Brennnesseljauche zur Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr
- Pflanzenschutzmittel
Schädlingsbekämpfung
Bewährte Methoden zur Schädlingsbekämpfung finden wir hier.
Schneeballen
Schneeball-Blattkäfer erkennen und bekämpfen
Sie blühen in Weiß, Cremefarben oder Zartrosa – es gibt mehr als hundert Arten der vielseitigen Strauchgattung Viburnum, besser bekannt als Schneeball. Aber sie alle haben etwas gemeinsam: Der Schneeballblattkäfer macht sich im Frühjahr über sie her. Grund genug, die winzigen, sehr gefräßigen Schädlinge genauer unter die Lupe zu nehmen.
Schneeballblattkäfer (Galerucella viburni) sind etwa fünf Millimeter lang, länglich-oval und deutlich hellbraun gefärbt. Doch weniger der Käfer selbst, vielmehr dessen bis zu zehn Millimeter lange Larven sind die eigentlichen Verursacher des gefürchteten Blattfraßes Wie alle Blattkäfer-Larven, haben sie drei Paar Beine im Brustbereich.
Das Schadbild
Im Frühjahr wird der Schneeball von den gelbgrünen und zunehmend schwarzgefleckten Raupen heimgesucht. Sie verursachen einen so genannten Fensterfraß. Der Schaden zeigt sich dann durch Löcher in den Blättern. Vielfach fressen sie den Schneeballstrauch sogar völlig kahl.
Nach vier bis fünf Wochen Fraßtätigkeit, verpuppen sich die Käferlarven etwa zwei bis fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche. Danach schlüpfen Ende Juni/Anfang Juli die erwachsenen Tiere. Die Weibchen legen nach der Paarung mehrere hundert Eier an den einjährigen Triebspitzen ab. Dazu fressen sie bis zu drei Millimeter große Mulden in den Trieb, legen die Eier hinein und verschließen die Stellen durch Speichel und Rindenstückchen. Dort bleiben die Eier verborgen, bis im folgenden Frühjahr die Larven schlüpfen, zu fressen beginnen und so die gefürchteten Schäden verursachen.
Die erfolgreiche Bekämpfung
Da der Schädling durch Eier überwintert, hilft ein radikaler Rückschnitt des Schneeballs nur bedingt. Wichtig ist, die Pflanze bei beginnendem Befall im Mai mit einem Insektizid zu spritzen. Empfohlen werden pyrethrumhaltige Pflanzenschutzmittel, denn der Extrakt aus der Chrysanthemenblüte gelangt über die Hautöffnungen in den Körper der Raupen. Außerdem sind diese Präparate für Bienen ungefährlich. Noch effektiver sind Präparate, die Natur-Pyrethrum und Rapsöl kombinieren, etwa Spruzit Neu* von Progema. Das Öl weicht die Außenhaut der Raupen auf, womit die Pyrethrum-Aufnahme deutlich erhöht wird. Es wirkt zudem auf die Ei-Stadien und zusätzlich auf die erwachsenen Schädlinge, indem es deren Atmungsorgane schädigt.
Wichtig zu beachten: Die Schädlinge müssen direkt getroffen werden. Sowohl die Blattober- als auch die Blattunterseiten sind deshalb tropfnass zu benetzen. Die Behandlung sollte vorzugsweise in den Abendstunden vorgenommen und nach einer Woche wiederholt werden.
Quelle: https://galabau-praxis.de/aktuelles-details/schneeball-blattkaefer-erkennen-und-bekaempfen
Im Oktober bis November das junge Gehölz schneiden und unverzüglich und restlos vom Grundstück entfernen.
Mehltau
Mehltau ist eine häufige Pilzkrankheit bei Pflanzen, die durch verschiedene Pilzarten (z. B. Erysiphe spp. oder Podosphaera spp.) verursacht wird. Typische Symptome sind weißlich-mehlige Beläge auf Blättern, Stängeln und Blüten, die bei fortgeschrittener Infektion zum Absterben des Gewebes führen können. Es wird zwischen Echtem Mehltau (tritt bei trockenem Wetter auf) und Falschem Mehltau (liebt feuchte Bedingungen) unterschieden.
Bekämpfung mit Milchsäure
Eine umweltfreundliche und natürliche Möglichkeit zur Bekämpfung von Mehltau ist der Einsatz von Milchsäure. Diese wirkt fungizid, indem sie das Zellmilieu des Pilzes stört und das Pflanzengewebe ansäuert – ein Zustand, den viele Pilze schlecht vertragen.
Wirkung und Anwendung
Milchsäure ist in kleinen Konzentrationen wirksam gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Rosenrost. Dabei sollte die Konzentration nicht zu hoch gewählt werden, um Pflanzenschäden zu vermeiden.
Empfohlene Konzentration zur Anwendung:
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0,1 % bis maximal 0,25 % Milchsäure
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Anwendung durch Sprühen auf befallene Blätter
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Am besten früh morgens oder abends anwenden, nicht in praller Sonne
Mischverhältnis mit 15%iger Milchsäurelösung:
| Zielkonzentration | Milchsäure (15 %) | Wasser (auffüllen auf) |
| 0,1 % | 6,7 ml | 1 Liter |
| 0,2 % | 13,3 ml | 1 Liter |
| 0,25 % | 16,7 ml | 1 Liter |
Hinweis: Immer an einer kleinen Pflanzenecke testen! Empfindliche Pflanzenarten könnten auf Säure reagieren.
Milchsäuregehalt in Milchprodukten (zum Vergleich)
| Produkt | Milchsäuregehalt |
|---|---|
| Vollmilch | ca. 0,1 % |
| Buttermilch | ca. 0,6 % – 0,8 % |
Buttermilch kann ebenfalls zur Pflanzenbehandlung genutzt werden, muss aber deutlich verdünnt werden (z. B. 1:5 bis 1:10 mit Wasser), da sie neben Milchsäure auch Eiweiße enthält, die in der Sonne Rückstände bilden oder faulen können.
Vorteile der Milchsäure-Anwendung
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Natürliche und ungiftige Bekämpfungsmethode
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Umweltfreundlich, keine Rückstände im Boden
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Stärkt durch den leicht sauren pH-Wert das pflanzeneigene Abwehrsystem
Rosenkrankheiten und Behandlung
Falscher Mehltau (Peronospora sparsa)
Definition
Peronospora sparsa ist ein Eipilz (Oomycete), der der u.a. Falschen Mehltau an Rosen und Krankheiten an Brombeeren, Himbeeren und anderen Rubus-Arten verursacht. Die Krankheit tritt besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und kühlem Wetter auf.
Lebenszyklus und Erscheinungsbild des Falschen Mehltaus
Der Falsche Mehltau gehört zur Klasse der Oomyceten und ist verwandt mit Pythium und Phytophthora. Er überwintert als Dauerspore (Oosporen) oder als Myzel in Pflanzenresten. Aus den Oosporen oder überlebendem Myzel entstehen Sporangien (Sporenträger), in denen Zoosporen gebildet werden. Beim Falschen Mehltau keimen die Sporangien oft direkt und die Keimschläuche infizieren die Pflanzen entweder durch die Spaltöffnungen oder dringen direkt in die Kutikula ein. Für die Keimung ist Feuchtigkeit/Wasser erforderlich. Für die meisten Arten des Falschen Mehltaus liegt die optimale Temperatur bei ca. 15 °C. Je näher die Temperatur an diese Grenze herankommt, desto kürzer ist die für die Keimung erforderliche Blattnässeperiode.
Im Inneren der Pflanze produziert der Pilz Haustorien, sprich kleine Saugorgane, mit denen er Nährstoffe aus den lebenden Pflanzenzellen aufnehmen kann. Das Pilzmyzel wächst in den Blättern weiter und nach einiger Zeit ragen aus den Spaltöffnungen Sporenträger heraus, erkennbar als weißer flauschiger Belag Da sich mehr Spaltöffnungen auf der Unterseite des Blattes befinden, ist hier der stärkste Befall zu finden. Die Erreger werden durch Luft, Wasser und Werkzeuge übertragen. Von einigen Spezies, zum Beispiel Hyaloperonospora parasitica und Peronospora farinosae, wird angenommen, dass sie durch Samen übertragen werden (auf der Außenseite des Samens). Die optimale Temperatur für Keimung, Infektion und Sporenbildung ist relativ niedrig und liegt im Allgemeinen zwischen 10 °C und 20 °C. Spät in der Saison werden neue Oosporen produziert, die mit Pflanzenrückständen im Boden überwintern können. Einige Spezies, darunter Peronospora sparsa, überwintern in lebenden Wirtspflanzen wie Brombeeren und Rosen.
Erkennung und Unterscheidung
- Symptome: Unregelmäßige, purpurrote bis dunkelbraune Flecken auf den Blattoberseiten; gelbe Bereiche mit grünen Inseln; grauer Sporenbelag auf der Blattunterseite bei hoher Luftfeuchtigkeit.
- Unterscheidung: Im Gegensatz zum Sternrußtau beginnt der Falsche Mehltau oft an den oberen Pflanzenteilen und zeigt einen grauen Sporenbelag auf der Unterseite der Blätter.
Behandlung
- Kulturelle Maßnahmen: Gute Luftzirkulation fördern, befallene Pflanzenteile entfernen, Bewässerung an der Basis durchführen.
- Fungizide: Einsatz von Fungiziden wie Chlorothalonil, Mancozeb oder Kupferpräparaten gemäß den Herstellerangaben.
Sternrußtau (Diplocarpon rosae / Marssonina rosae)
Definition
Sternrußtau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit bei Rosen, verursacht durch Diplocarpon rosae. Sie führt zu Blattverlust und schwächt die Pflanze erheblich.
Erkennung und Unterscheidung
- Symptome: Runde bis unregelmäßige schwarze Flecken mit fransigem Rand auf den Blattoberseiten; Gelbfärbung und vorzeitiger Blattfall.
- Unterscheidung: Im Gegensatz zum Falschen Mehltau fehlen beim Sternrußtau graue Sporenbeläge auf der Blattunterseite.
Behandlung
- Kulturelle Maßnahmen: Regelmäßiges Entfernen befallener Blätter, gute Luftzirkulation, resistente Sorten wählen.
- Fungizide: Anwendung von Fungiziden wie Myclobutanil, Propiconazol oder Kupferpräparaten gemäß den Herstellerangaben.
Rosenrost (Phragmidium mucronatum)
Definition
Rosenrost ist eine Pilzkrankheit, verursacht durch Phragmidium mucronatum, die hauptsächlich Rosen betrifft.
Erkennung und Unterscheidung
- Symptome: Gelbe Flecken auf der Blattoberseite; orangefarbene bis braune Pusteln auf der Blattunterseite; vorzeitiger Blattfall.
- Unterscheidung: Die auffälligen orangefarbenen Pusteln auf der Blattunterseite sind charakteristisch für Rosenrost und unterscheiden ihn von anderen Krankheiten.
Behandlung
- Kulturelle Maßnahmen: Befallene Blätter entfernen, gute Luftzirkulation sicherstellen, resistente Sorten wählen.
- Fungizide: Einsatz von Fungiziden wie Mancozeb oder Kupferpräparaten gemäß den Herstellerangaben.
Ringfleckenkrankheit
Definition
Die Ringfleckenkrankheit bei Rosen wird durch verschiedene Viren verursacht und führt zu charakteristischen ringförmigen Mustern auf den Blättern.
Erkennung und Unterscheidung
- Symptome: Ringförmige oder mosaikartige Muster auf den Blättern; Wachstumsstörungen; mögliche Verfärbungen.
- Unterscheidung: Im Gegensatz zu Pilzkrankheiten verursacht die Ringfleckenkrankheit keine Sporenbeläge oder Pusteln, sondern zeigt sich durch spezifische Muster auf den Blättern.
Behandlung
- Kulturelle Maßnahmen: Entfernung und Zerstörung infizierter Pflanzen; Kontrolle von Vektoren wie Blattläusen; Verwendung von virusfreiem Pflanzenmaterial.
- Chemische Behandlung: Derzeit sind keine wirksamen chemischen Behandlungen verfügbar; Prävention ist entscheidend.
Fazit: Die effektive Bekämpfung von Rosenkrankheiten erfordert eine genaue Diagnose und ein integriertes Management, das kulturelle Praktiken und den gezielten Einsatz von Fungiziden kombiniert. Die Auswahl resistenter Sorten und die Förderung einer guten Pflanzengesundheit sind entscheidend, um den Krankheitsdruck zu minimieren.
Hinweis: Für visuelle Referenzen und weitere Details zu den genannten Krankheiten können spezialisierte Gartenbau-Websites oder Fachliteratur konsultiert werden.
Brennnesseljauche zur Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr
Verwendung
Brennnesseljauche, ein bewährtes, biologisches Mittel zur Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr ist. Sie enthält viele wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium, Eisen und verschiedene Spurenelemente, die besonders in der Wachstumsphase von Pflanzen wichtig sind. Die Herstellung ist einfach: Man übergießt frische Brennnesseln mit Wasser und lässt sie unter regelmäßigem Umrühren zwei bis drei Wochen vergären. Der dabei entstehende Geruch ist zwar intensiv, aber der Nutzen überwiegt.
Zur Schädlingsabwehr
Frisch angesetzte, nicht vollständig vergorene Brennnesseljauche kann auch als biologisches Spritzmittel eingesetzt werden.
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Anwendung: Verdünnt im Verhältnis 1:20 mit Wasser, direkt auf die Blattunterseiten sprühen.
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Zielschädlinge: Besonders wirksam gegen saugende Insekten wie
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Blattläuse
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Spinnmilben
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Weiße Fliege (in frühen Stadien)
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Wirkweise: Reizt die Atemwege der Schädlinge, stört die Eiablage und macht die Pflanze unattraktiv für Neubefall.
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Achtung: Nur frischer Auszug verwenden, nicht vergorene Jauche!
Als stickstoffreichen Flüssigdünger
Brennnesseljauche ist ein hervorragender organischer Dünger mit hohem Stickstoffgehalt – ideal zur Förderung des vegetativen Wachstums.
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Starkzehrer düngen
Verdünnt im Verhältnis 1:10 mit Wasser eignet sich die Jauche ideal für Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf, z. B.:-
Tomaten
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Paprika
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Zucchini
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Gurken
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Kartoffeln
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Kürbis
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Kohlarten
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Wachstumsförderung in der Jugendphase
Besonders wirksam 2–3 Wochen nach dem Umpflanzen. Die Nährstoffe fördern:-
Starke Wurzelbildung
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Schnelles Blattwachstum
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Allgemeine Vitalität junger Pflanzen
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Stickstoffmangel ausgleichen
Anwendung bei blassgrünen Blättern oder stagnierendem Wachstum hilft, Mangelerscheinungen schnell zu beheben. -
Zur Stärkung der Pflanzenabwehr
Neben Nährstoffen enthält Brennnesseljauche bioaktive Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Gerbstoffe und Kieselsäure, die das Immunsystem der Pflanze aktivieren.- Zellstrukturfestigung durch Kieselsäure stärkt die Widerstandskraft gegenüber Pilz- und Bakterienbefall.
- Antioxidative Wirkung der enthaltenen Flavonoide verbessert die pflanzeneigene Stressresistenz.
- Regelmäßige Anwendung erhöht die Toleranz gegen Witterungseinflüsse und Krankheiten.
Nicht bei blühenden Pflanzen oder empfindlichen Kräutern anwenden, da ein Übermaß an Stickstoff dort zu weichem Wachstum und Aromaverlust führen kann.
Als Kompostbeschleuniger
Ein Schuss Brennnesseljauche auf den Komposthaufen kann wahre Wunder wirken.
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Mikroorganismenförderung: Die Jauche liefert aktives Bodenleben, das die Rotte deutlich beschleunigt.
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Stickstoffanreicherung: Ergänzt das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis bei eher kohlenstoffreichen Kompostmaterialien (z. B. Laub, Stroh).
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Ergebnis: Schnellere Umwandlung zu nährstoffreichem Humus und Verbesserung der Kompostqualität.
Schädlingsabwehr
Wenn ich Brennnesseljauche gezielt zur Schädlingsabwehr einsetzen will – etwa gegen Blattläuse, Spinnmilben oder andere saugende Insekten – verwende ich nicht die vergorene Jauche, wie man sie als Dünger kennt, sondern einen sogenannten Brennnessel-Kaltwasserauszug oder eine schwach angegorene Lösung. Diese enthält noch die meisten der insektizid und abwehrend wirkenden Inhaltsstoffe (z. B. Ameisensäure, Kieselsäure und Flavonoide), die in der vollständigen Gärung oft verloren gehen.
Vorgehensweise von der Ernte bis zum Auftragen:
1. Ernte
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Ich schneide frische, junge Brennnesseln (vor der Blüte, idealerweise im Frühling) mit Handschuhen.
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Es sollten ausschließlich gesunde Pflanzen ohne Fraßspuren verwendet werden.
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Als Menge nutze ich ca. 1 kg frische Brennnesselblätter auf 10 Liter Wasser.
2. Ansetzen (Kaltauszug oder 1-Tages-Gärung)
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Ich zerkleinere die Brennnesseln grob und gebe sie in einen Eimer (kein Metall).
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Mit kaltem Regen- oder Leitungswasser auffüllen.
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Für die Schädlingsabwehr lasse ich es nur 12–24 Stunden ziehen (maximal 48 Stunden, sonst beginnt Gärung).
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Der Auszug riecht mild und grün, nicht faulig.
3. Filtern
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Nach der Ziehzeit gieße ich die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder ein Tuch, um Pflanzenreste zu entfernen.
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Das ist wichtig, damit die Sprühdüse nicht verstopft.
4. Verdünnen
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Ich verdünne die Lösung im Verhältnis 1:10 bis 1:20 mit Wasser, je nach Pflanzenverträglichkeit. Bei empfindlichen Pflanzen (z. B. Bohnen, Erbsen) eher stärker verdünnt.
5. Anwendung
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Ich fülle die Lösung in eine saubere Sprühflasche oder Rückenspritze.
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Anwendung idealerweise morgens oder abends bei trockenem, bedecktem Wetter, um Verbrennungen durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
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Ich sprühe gezielt die Blattunterseiten, da dort Schädlinge wie Blattläuse meist sitzen.
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Wiederholung alle 3–5 Tage, besonders bei starkem Befall.
Aus analytischer Sicht ist der Einsatz von Brennnesselauszug zur Schädlingsabwehr eine niederschwellige, ökologische Maßnahme mit begrenztem, aber relevantem Nutzen. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken nicht direkt toxisch auf Schädlinge, sondern stören deren Ansiedlung und Fressverhalten. Vor allem bei frischem Befall kann das Mittel eine effektive Sofortmaßnahme darstellen.
Vorteile:
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Geringe Umweltbelastung und keine Rückstände auf essbaren Pflanzenteilen.
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Förderung der Pflanzengesundheit durch zusätzliche Mikronährstoffe und Stärkung der Zellstruktur.
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Nützlingsfreundlich, im Gegensatz zu synthetischen Insektiziden.
Grenzen:
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Keine systemische Wirkung: Nur die behandelten Pflanzenteile sind geschützt.
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Kurzlebige Wirkung: Durch Regen oder Sonne schnell abgebaut.
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Wirksamkeit schwankt je nach Witterung, Pflanzenart und Schädling.
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Nicht für schwere oder chronische Schädlingsprobleme geeignet – dort sind stärkere Maßnahmen notwendig.
Flüssigdünger
Als Flüssigdünger verwende ich fertig vergorene Brennnesseljauche, weil sie ein starker, rein pflanzlicher Stickstofflieferant ist und meine Pflanzen kräftig wachsen lässt. Ich trage sie meist alle 1–2 Wochen auf – besonders bei stark zehrenden Pflanzen wie Tomaten, Zucchini, Kürbis oder Kohl. Der große Vorteil: Sie enthält nicht nur Hauptnährstoffe, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente, die im Boden oft fehlen oder schnell ausgewaschen werden.
Wenn ich Brennnesseljauche als vollständig vergorenen Flüssigdünger herstellen möchte, lasse ich sie in der Regel zwischen 10 und 21 Tagen gären – je nach Temperatur und Witterung. In der Hauptsaison (Mai bis August) geht es oft schneller, weil die Mikroorganismen bei Wärme (über 20 °C) sehr aktiv sind.
Ich rühre den Sud einmal täglich um, damit Sauerstoff eingebracht wird und der Gärprozess gleichmäßig verläuft.
Die Jauche fertig ist, wenn:
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Keine Bläschen mehr aufsteigen (Gärprozess abgeschlossen),
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der Sud dunkelbraun bis schwarz ist,
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und er intensiv, aber nicht mehr stark faulig riecht – eher wie überreifer Kompost.
Die Gärung verläuft in mehreren mikrobiologischen Stufen:
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Startphase (1–3 Tage): Abbau einfacher Zucker, Schaumbildung.
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Hauptgärung (4–10 Tage): Intensive Gasentwicklung, starker Geruch.
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Endphase (ab Tag 10): Nachlassen der Bläschen, Nährstoffe liegen pflanzenverfügbar vor.
Ein zu kurzes Ansetzen (unter 7 Tagen) kann dazu führen, dass Stickstoff noch nicht ausreichend umgesetzt ist – es besteht Verbrennungsgefahr für Pflanzen. Ein zu langes Stehenlassen (>4 Wochen) kann zur Übergärung führen, mit Stickstoffverlust durch Ausgasung (Ammoniak) und Schimmelrisiko.
Anwendung
Verdünne sie im Verhältnis 1:10 mit Wasser (also z. B. 1 Liter Jauche auf 10 Liter Wasser) und gieße damit direkt an den Wurzelbereich.
Bei empfindlichen Pflanzen wie Salat oder jungen Setzlingen nehme ich auch mal 1:15 oder 1:20. Auf die Blätter gieße ich sie nicht, weil das zu Verbrennungen führen kann.
Inhaltsstoffe und Nährwerte (je nach Konzentration und Pflanze leicht variabel):
Die genaue Zusammensetzung schwankt, aber folgende Werte sind typisch pro Liter unverdünnter Jauche:
| Nährstoff | Menge (ca.) | Funktion für Pflanzen |
|---|---|---|
| Stickstoff (N) | 0,4 – 0,6 % | Aufbau von Blattmasse, Eiweißen, Chlorophyll |
| Kalium (K) | 0,3 – 0,5 % | Blütenbildung, Fruchtreife, Wasserhaushalt |
| Calcium (Ca) | 0,02 – 0,04 % | Zellwandstabilität, Wurzelbildung |
| Magnesium (Mg) | 0,01 – 0,03 % | Bestandteil von Chlorophyll |
| Eisen (Fe) | Spurenelemente | Bildung von Enzymen und Chlorophyll |
| Kieselsäure (SiO₂) | in relevanter Menge | Stärkt Zellwände, reduziert Schädlingsdruck |
| Gerbstoffe & Flavonoide | biologisch wirksam | Antioxidativ, stärken pflanzliche Abwehrkräfte |
In professionellen Analysen zeigt sich:
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Der Gesamtstickstoff liegt zwischen 400–600 mg/L, davon ist etwa die Hälfte in direkt pflanzenverfügbarer Form (Ammonium).
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Der pH-Wert liegt meist bei 6,5–7,5, was die Nährstoffaufnahme begünstigt.
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Das mikrobielle Profil ist vielfältig, mit zahlreichen nützlichen Bakterien und Hefen.
Je nach Standort der Brennnesseln (Bodenqualität, Alter der Pflanzen) variiert die Nährstoffkonzentration leicht. Die Jauche enthält kaum Phosphor (P), was bei Fruchtbildung wichtig wäre – daher kombiniere ich sie manchmal mit phosphorhaltigen organischen Düngern wie Kompost oder Gesteinsmehl.
Als Flüssigdünger bietet Brennnesseljauche einen hochwirksamen organischen Stickstoffschub, vergleichbar mit verdünntem Gülle- oder Hornmehltee – jedoch mit natürlicher Herkunft und guter Umweltverträglichkeit. Der hohe Kaliumgehalt unterstützt zusätzlich die Entwicklung von Blüten und Früchten, wenn auch die fehlende Phosphorkomponente eine Limitierung darstellt.
Kritische Aspekte:
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Geruchsbelastung: Besonders bei Lagerung und Anwendung in Wohnnähe problematisch.
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Überdüngungsgefahr: Unsachgemäßer Einsatz kann zu Nitratüberschüssen oder Wurzelverbrennungen führen.
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Nicht ausgewogen: Für Frucht- oder Blütenbildung fehlt es an Phosphor; langfristig droht ein Nährstoffungleichgewicht.
Lagerung
Lagerung des Kaltwasserauszugs:
Wenn ich einen nicht vergorenen Brennnesselauszug (für die Schädlingsabwehr) ansetze, plane ich ihn immer so, dass ich ihn innerhalb von 1 bis maximal 2 Tagen vollständig verbrauche. Denn dieser Kaltwasserauszug ist nicht haltbar – die bioaktiven Stoffe wie Ameisensäure, Kieselsäure oder Gerbstoffe bauen sich schnell ab. Nach 48 Stunden beginnt meist schon die mikrobielle Gärung, wodurch sich die chemische Zusammensetzung verändert – aus einem Pflanzenschutzmittel wird dann ein Dünger, aber kein wirkungsvolles Insektenschutzmittel mehr.
Lagerung der vergorenen Brennnesseljauche:
Wenn ich hingegen eine klassisch vergorene Brennnesseljauche (zur Düngung) ansetze, kann ich sie deutlich länger aufbewahren – mehrere Wochen bis Monate, wenn ich folgende Bedingungen beachte:
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Dunkel lagern: UV-Licht beschleunigt den Abbau von Inhaltsstoffen.
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Kühl lagern: Ideal sind Temperaturen unter 20 °C.
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Luftdicht verschließen: Sauerstoff fördert weitere Gärung und Schimmelbildung.
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Regelmäßiges Umrühren vermeiden, wenn die Jauche bereits fertig gegoren ist.
Ich fülle sie gern in Kanister oder gut verschlossene Eimer. Der intensive Geruch bleibt erhalten, aber das ist normal.
Pflanzenschutzmittel
Pflanzenschutzmittel werden, je nach Wirkung, in verschiedene Gruppen eingeteilt:
- Herbizide: Mittel gegen Unkräuter
- Insektizide: Mittel gegen Insekten
- Fungizide: Mittel gegen Pilzerkrankungen
- Molluskizide: Mittel gegen Schnecken
- Akarizide: Mittel gegen Milben
- Rodentizide: Mittel gegen schädliche Nagetiere
- Wachstumsregler: Mittel zur Steuerung biologischer Prozesse
Insektizide: Mittel gegen Insekten
Karate Zeon 050 CS – gegen Blattläuse, Kartoffelkäfer und andere Schädlinge
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🧪 Karate Zeon 050 CS – Anwendung (Kurzfassung)
| Kultur | Zielschädling(e) | Dosis (ml/100 m²) | Wasser (l/100 m²) | Max. Anwendungen | Intervall | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kartoffel | Kartoffelkäfer (Larven & Käfer) | 1,2–1,6 | 3–4 | 2 | 10–14 d | Höhere Dosis bei Käfern/starkem Laub |
| Blattläuse | 1,6–2,0 | 3–4 | 2 | 10–14 d | – | |
| Apfelbaum | Apfelblattlaus | 1,5–2,0 | 5–7,5 | 1 | – | Weitere Behandlungen mit anderen Mitteln |
| Zwiebel (Freiland) | Tabakthrips, Zwiebelfliege | 1,2 | 4–5 | 2 | 10–14 d | – |
| Kopfkohl | Raupen, Blattläuse, Kohlschabe, Thripse | 1,2 | 5–6 | 2 | 10–14 d | Anwendung je nach Schädlingszeitpunkt |
| Aronia | Blattläuse, Omacnica, Wickler | 1,5–2,0 | 5–7,5 | 1 | – | Anwendung von BBCH 11–69 |
| Zuckermais | Maiszünsler | 2,0 | 3–4 | 1 | – | BBCH 51–53 |
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher (konkret & praxisnah)
Grundformel: 1,5 ml Karate Zeon pro 100 m² + 4 l Wasser pro 100 m² (Standardwert)
✅ Empfohlene Mischung für typische Handsprüher:
| Sprühergröße | Fläche (geschätzt) | Insektizid (ml) bei 1,5 ml/100 m² | Wasser (ml) bei 4 l/100 m² | Vorgehen (Schritte) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Liter | ca. 25 m² | 0,375 ml | 1000 ml | 1. Sprüher halb füllen 2. 0,375 ml abmessen 3. Einfüllen & gut schütteln 4. Mit Wasser auffüllen |
| 3 Liter | ca. 75 m² | 1,125 ml | 3000 ml | Gleiches Vorgehen, angepasst auf Volumen |
| 5 Liter | ca. 125 m² | 1,875 ml | 5000 ml | Präzises Abmessen mit Pipette/Spritze empfohlen |
💡 Tipp zur Dosierung: Verwende eine medizinische Spritze (1 ml-Skalierung), um exakt zu dosieren.
⚠️ Hinweise zur Anwendung
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Vorbereitung: Flasche vor Gebrauch kräftig schütteln.
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Anmischung: Mittel zuerst in teils gefüllten Behälter geben, dann restliches Wasser auffüllen und gut mischen.
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Sofort verbrauchen: Keine Lagerung der Lösung.
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Reinigung: Gerät nach Anwendung dreimal spülen – Spülwasser in Sprüher geben und anwenden.
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Wartezeit bis Ernte: 7 Tage bei allen Kulturen.
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Nicht bei Hitze (>20 °C) sprühen – besser früh morgens oder abends.
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Bei wachsartiger Blattoberfläche (z. B. Kohl, Zwiebel): Netzmittel zugeben.
Deltam AL
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🧪 Deltam AL – Übersicht Anwendung
Wirkstoff: Deltamethrin – 0,0075 g/l (= 0,00075 %)
Wirkung:
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Kontakt- und Fraßinsektizid
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Systemfrei, aber lang anhaltend wirksam
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Gegen saugende und beißende Insekten
Formulierung: Gebrauchsfertiges Sprühmittel (Ready-to-use)
📊 Anwendung nach Pflanzenart & Schädling
| Pflanzentyp | Zielschädlinge | Anwendung | Wiederholung | Max. Anwendungen | Intervall (Tage) | Karenzzeit (Ernte) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zierpflanzen (z. B. Rosen) | Blattläuse, Mottenschildläuse (Weiße Fliege), Raupen, Lilienhähnchen | Spritzen bis Tropfnass | Nach Bedarf | 5x/Saison | ≥ 7 Tage | Nicht relevant |
| Tomaten (unter Glas) | Weiße Fliege | Spritzen | Nach Bedarf | 4x/Saison | ≥ 7 Tage | 3 Tage |
| Gurken, Zucchini (unter Glas) | Weiße Fliege | Spritzen | Nach Bedarf | 4x/Saison | ≥ 7 Tage | 3 Tage |
| Tomaten (Freiland) | Blattläuse | Spritzen | Nach Bedarf | 3x/Saison | ≥ 7 Tage | 7 Tage |
| Bohnen, Gartenbohnen, Saubohnen | Blattläuse, Käferlarven | Spritzen | Nach Bedarf | 2x/Saison | ≥ 14 Tage | 7 Tage |
| Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Chinakohl, Wirsing | Kohlblattlaus, Kohlweißlingsraupen | Spritzen | Nach Bedarf | 3x/Saison | ≥ 14 Tage | 7 Tage |
| Rosenkohl | Kohlblattlaus, Kohlweißlingsraupen | Spritzen | Nach Bedarf | 2x/Saison | ≥ 7 Tage | 7 Tage |
| Salat | Blattläuse, Gemüseeule | Spritzen | Nach Bedarf | 3x/Saison | ≥ 7 Tage | 7 Tage |
🧴 Anwendungshinweise (Ready-to-use)
Produkt ist gebrauchsfertig – keine Verdünnung notwendig
| Gerätetyp | Anwendungshinweis |
|---|---|
| Pumpflasche | Direkt anwenden, 15–30 cm Abstand zur Pflanze, gleichmäßig benetzen |
| Handsprüher | Bei Abfüllung: Originalinhalt gut schütteln, Pflanzenteile rundum besprühen |
🌿 Tipp: Auch Blattunterseiten besprühen; morgens oder abends anwenden (nicht bei Sonne)
⚠️ Sicherheit & Umwelt
| Sicherheitspunkt | Details |
|---|---|
| Bienengefahr | Gefährlich für Bienen – Nicht während der Blüte anwenden |
| Wartezeit (Karenzzeit) | 3–7 Tage bei Gemüse, nicht relevant bei Zierpflanzen |
| Schutzausrüstung empfohlen | Handschuhe, geschlossene Kleidung, Brille bei starker Windentwicklung |
| Einschränkung für Kinder/Tiere | Zutritt erst nach Abtrocknung erlaubt |
| Nicht anwenden bei: | Regen, praller Sonne, trockenem Pflanzenstress |
| Resistenzhinweis | Bei häufigem Einsatz mit anderen Insektizidgruppen abwechseln |
Polysect Ultra Hobby AL
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🧪 Polysect Ultra Hobby AL – Übersicht Anwendung
Wirkstoff:
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Acetamiprid – 0,05 g/l (= 0,005 %)
→ Neonicotinoid, systemisch, kontakt- und fraßwirksam
Formulierung: Gebrauchsfertiges Spray („AL = Anwendungsfertige Lösung“)
Wirkung:
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Kontakt- und Fraßinsektizid
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Systemisch + translaminar + auf neuen Blättern wirksam
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Gegen Blattläuse, Gallmücken, Schildläuse und andere saugende Insekten
📊 Anwendung nach Pflanzenart & Schädling
| Pflanzentyp | Zielschädlinge | Anwendung | Zeitpunkt | Max. Anwendungen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Modrzew (Lärche) | Ochojnik świerkowo-modrzewiowy (Lärchenrindenlaus) | Spritzen (bis Tropfnass) | Nach Erscheinen der Larven | 1x/Saison | Nur auf vollständig belaubte Pflanzen sprühen |
| Rosen | Mszyca różano-szczeciowa (Rosenblattlaus) | Spritzen (bis Tropfnass) | Bei ersten sichtbaren Schädlingen | 1x/Saison | Nicht auf benachbarte Nutzpflanzen sprühen |
🌿 Empfehlung: Anwendung morgens oder abends, nicht bei direkter Sonne oder Regengefahr.
⚠️ Sicherheit & Umwelt
| Thema | Hinweis |
|---|---|
| Bienengefahr | Nicht bienengefährlich, trotzdem nicht während Blüte anwenden |
| Karenzzeit | Nicht relevant (Zierpflanzen, keine Essbarkeit) |
| Pre-Harvest Interval | Wartezeit bis Menschen/Tiere Zutritt haben: nach Abtrocknung |
| Umweltschutz | Abstand zu Gewässern: mind. 5 m bei Rosen |
| Schutzausrüstung | Empfohlen: Handschuhe, Schutzbrille, nicht essen/trinken beim Sprühen |
| Anwendersicherheit | Keine Wiederverwendung von Verpackungen, kindersicher lagern |
| Lagerung | Trocken, kühl (< 30 °C), lichtgeschützt, frostfrei, in Originalverpackung |
| Gültigkeit | 2 Jahre Haltbarkeit nach Herstellung |
Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat
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🧪 Substral Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat für Gemüse
Wirkstoff: Acetamiprid – 5 g/l (= 0,5 %)
Wirkungsweise:
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Kontakt- und vollsystemisches Insektizid
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Wirkt auch gegen versteckt sitzende Schädlinge (via Pflanzensaft)
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Schnell + nachhaltig gegen saugende und beißende Insekten
Zugelassen für: Gemüse & Zierpflanzen (auch Indoor, Balkon, Wintergarten etc.)
📊 Anwendung nach Kultur und Schädling
| Kulturart | Zielschädlinge | Anwendungsbereich | Dosierung | Wartezeit (Tage) |
|---|---|---|---|---|
| Tomate, Paprika, Aubergine | Blattläuse, Weiße Fliege | Gewächshaus | 5 ml/500 ml (bis 50 cm), 10 ml/l (bis 125 cm), 15 ml/1,5 l (über 125 cm) | 3 |
| Salat | Blattläuse | Freiland | 5 ml/500 ml auf 10 m² | 3 |
| Kartoffel | Kartoffelkäfer | Freiland | 5 ml/500 ml auf 10 m² | 14 |
| Zierpflanzen (Freiland) | Blattläuse, Thripse, Schild-/Woll-/Schmierläuse, Käfer, Miniermotten, Raupen | Einzelpflanzenbehandlung | 5 ml/500 ml (bis 50 cm), 10 ml/l (bis 125 cm) | entfällt (N) |
| Zierpflanzen (Gewächshaus) | wie oben | Gewächshaus | 10 ml/l, je nach Größe | entfällt (N) |
| Topf-/Kübelpflanzen | Dickmaulrüssler, Schildläuse, Weiße Fliege | Zimmer, Balkon, Terrasse | Gießen: 60 ml/l auf 10 l Substrat | entfällt (N) |
📅 Anwendungszeitraum
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Gewächshaus: Ganzjährig
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Freiland: März bis November
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Standard-Dosierung: 10 ml/Liter → für größere Pflanzen bis 125 cm
Wirkstoffgehalt: 0,005 % Acetamiprid
| Sprühergröße | Produktmenge | Wassermenge | Anwendungshinweis | Wirkstoffgehalt |
|---|---|---|---|---|
| 1 Liter | 10 ml | 1 Liter | Für größere Pflanzen (bis 125 cm Höhe) | 0,005 % |
| 3 Liter | 30 ml | 3 Liter | Zierpflanzenbeet oder mehrere Topfpflanzen | 0,005 % |
| 5 Liter | 50 ml | 5 Liter | Für Flächen bis ca. 50 m² geeignet | 0,005 % |
Gießen: 60 ml auf 1 Liter Wasser → ergibt 10 l Gießlösung für Topfpflanzen (Wurzelaufnahme)
⚠️ Sicherheit & Umwelt
| Thema | Information |
|---|---|
| Bienengefahr | Nicht bienengefährlich (B4), dennoch Blüte meiden |
| Resistenzmanagement | Wechsel mit Wirkstoffen anderer Gruppen empfohlen |
| Pflanzenverträglichkeit | Vorab an Einzelpflanzen testen – manche Sorten empfindlich |
| Max. Anwendungen | 2× pro Kultur/Jahr |
| Wartezeit Zutritt | Bis Spritzbelag abgetrocknet ist |
| Anwendung vermeiden bei | Temperaturen >25 °C, direkter Sonne, nassem Laub |
| Gewässerschutz | Abstand zu Gewässern einhalten, keine Einleitung über Abflüsse |
Fungizide: Mittel gegen Pilzerkrankungen
Proplant 722 SL – Fungizid gegen Phytophthora (Wurzelfäule & falscher Mehltau)
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🧪 Proplant 722 SL – Übersicht Anwendung
Wirkstoff: 722 g/l Propamocarb-HCl
Wirkung: Systemisches Fungizid gegen Falschen Mehltau und Bodenpilze (Phytophthora, Pythium)
📊 Anwendung nach Kultur und Zielkrankheit
| Kultur | Zielkrankheit | Anwendungstyp | Konzentration (%) | Wassermenge | Max. Anwendungen | Intervall | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tomate, Gurke (unter Glas) | Phytophthora, Pythium | Gießen | 0,15 % (15 ml/10 l) | 3–6 l/m² | 1 | – | Nach Pflanzung oder bei ersten Symptomen |
| Salat (unter Glas) | Phytophthora, Falscher Mehltau | Gießen / Spritzen | 0,15 % | Gießen: 3–6 l/m² Spritzen: 1000 l/ha |
1–3 | 10 Tage | Bei ersten Symptomen, BBCH 00–49 |
| Kopfkohl, Blumenkohl | Falscher Mehltau | Gießen | 0,15 % | 6 l/m² | 1 | – | Nach Saat oder kurz nach Auflaufen |
| Gurke (Freiland) | Falscher Mehltau | Spritzen | 0,3 % (300 ml/100 l) | 500–1000 l/ha | 3 | 10 Tage | BBCH 20–89, bei Befallsbeginn |
| Zierpflanzen (Gerbera, Rose) | Falscher Mehltau | Spritzen | 0,3 % | 500–1000 l/ha | 3 | 10 Tage | Anwendung nach ersten Symptomen |
| Zierpflanzen (Gerbera, Pelargonie etc.) | Phytophthora, Pythium | Gießen | 0,3 % | 3–6 l/m² | 3 | 10 Tage | Gießen nach Pflanzung oder bei ersten Symptomen |
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Rezeptur:
0,15 % = 1,5 ml auf 1 Liter Wasser
0,3 % = 3,0 ml auf 1 Liter Wasser
| Sprühergröße | Lösungskonz. | Wirkstoffmenge (ml) | Vorgehen |
|---|---|---|---|
| 1 Liter | 0,15 % | 1,5 ml | 1. Wasser zu 1/3 einfüllen 2. Mittel dosieren & einrühren 3. Auffüllen & gut schütteln |
| 3 Liter | 0,15 % | 4,5 ml | Wie oben, angepasst auf Volumen |
| 5 Liter | 0,3 % | 15,0 ml | Höher dosieren bei schwerem Befall oder laut Zulassung |
🧠 Hinweis:
Ideal zum Gießen oder Spritzen, abhängig von Kultur und Befallsart. Dosierung exakt mit Spritze (1 ml-Skalierung) möglich.
⚠️ Hinweise & Sicherheitsvorgaben
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Vorsicht bei Zierpflanzen: Vorab Tests auf Phytotoxizität (z. B. an Rosen) empfohlen.
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Wartezeit (Karenszeit):
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Gießen: Keine Wartezeit (Tomate, Gurke, Salat, Kohl)
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Spritzen: Salat (Freiland) – 7 Tage, unter Glas – 14 Tage, Gurke – 3 Tage
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Schutzausrüstung erforderlich: Handschuhe, Schutzkleidung
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Nicht bienengefährlich, aber Wasserorganismen schützen (1 m Abstand zu Gewässern)
Magnicur Energy 840 SL (ehemals Previcur Energy 840 SL)
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🧪 Magnicur Energy – Übersicht Anwendung
Wirkstoffe: Propamocarb-HCl (530 g/l, 47,28 %) Fosetyl (310 g/l, 27,65 %)
Wirkung: Systemisch, präventiv & kurativ gegen Falschen Mehltau, Wurzelfäulen, Phytophthora, Pythium
📊 Anwendung nach Kultur und Krankheit
| Kultur | Zielkrankheiten | Anwendung | Konzentration (%) | Wassermenge | Max. Anwendungen | Intervall | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tomate, Gurke (unter Glas) | Wurzelfäulen, Pythium, Phytophthora | Gießen | 0,15 | 2–3 l/m² (nach Pflanzung) | 2 | 14 Tage | Auch für Steinwollkulturen (0,015–0,03 %) |
| Paprika (unter Glas) | Wurzelfäulen, Phytophthora spp. | Gießen | 0,1–0,15 | 1 l für 4–5 Pflanzen | 2 | 14 Tage | Höhere Dosis bei stärkerem Druck |
| Kopfkohl (unter Glas) | Wurzelfäulen, Phytophthora spp. | Gießen | 0,1–0,15 | 2–3 l/m² | 2 | 14 Tage | Frühstadium der Pflanze |
| Rhododendron (Freiland) | Phytophthora | Spritzen | 0,25 | 10 l/100 m² | 2 | 15 Tage | BBCH 12–59 |
| Rose (Freiland/unter Glas) | Falscher Mehltau | Spritzen | 0,2 | 10 l/100 m² | 2 | 15 Tage | Ab Blattentwicklung bis Blüte |
| Pelargonie (unter Glas) | Wurzelfäulen, Pythium, Phytophthora | Gießen | 0,15 | 1,5 l/m² | 2 | 7 Tage | Nach Pflanzung anwenden |
| Zierpflanzen allgemein | Falscher Mehltau, Wurzelfäule | Spritzen/Gießen | 0,2 | 5–10 l/100 m² | 2 | 15 Tage | Präventiv oder ab Symptombeginn |
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Standardkonzentration z. B. für Rosen: 0,2 % = 2,0 ml auf 1 Liter Wasser
| Sprühergröße | Konzentration | Wirkstoffmenge (ml) | Anwendung |
|---|---|---|---|
| 1 Liter | 0,2 % | 2,0 ml | Direkt nach Abmessen einfüllen und gut schütteln |
| 3 Liter | 0,2 % | 6,0 ml | Für größere Fläche oder mehrere Pflanzen |
| 5 Liter | 0,2 % | 10,0 ml | Besonders geeignet für Rosenbeet oder Hecke |
⚠️ Hinweise & Sicherheit
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Wartezeit (Karenszeit):
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Gemüse (Tomate, Gurke, Paprika, Kohl): 3 Tage
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Zierpflanzen: keine Wartezeit
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Schutzausrüstung empfohlen: Handschuhe (Nitryl), Schutzbrille, geschlossene Kleidung
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Nicht bienengefährlich, aber Kontakt mit Gewässern vermeiden
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Nicht mehr als 2 Anwendungen pro Saison pro Fläche
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Anwendung mit Spritze oder Gießkanne möglich
Saprol Thuja – gegen Braunfärbung der Thuja-Schuppen
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🧪Saprol Anwendung
Wirkstoff:
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Triticonazol (0,15 g/l, = 0,015 %)
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Wirkung: Systemisches Fungizid mit präventiver und kurativer Wirkung
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Formulierung: Gebrauchsfertige Sprühlösung (Ready-to-Use)
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Ziel: Falscher Mehltau, Rost, Blattfleckenkrankheiten
📊 Anwendungstabellen
| Pflanzentyp | Zielkrankheiten | Konzentration | Anwendung | Intervall | Max. Anwendungen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rosen | Schwarze Blattflecken, Rost | gebrauchsfertig | Spritzen | alle 21–28 Tage | 5 | Bei starkem Befall: alle 14 Tage Erste Behandlung: ab Knospenaufbruch |
| Zierpflanzen allgemein | Echter Mehltau, Blattflecken, Rost | gebrauchsfertig | Spritzen | alle 21 Tage | 5 | Von April bis September anwenden |
🧴 Anwendung in der Praxis
Produkt ist gebrauchsfertig. Keine Verdünnung notwendig.
| Sprühergröße | Anwendung | Empfehlung |
|---|---|---|
| Handsprüher (1–5 l) | Direkt in Sprüher füllen und anwenden | Ober- und Unterseite der Blätter gleichmäßig benetzen |
| Pumpflasche (Originalverpackung) | Direkt sprühen | Kein Abfüllen notwendig – ideal für kleinere Flächen |
🌿 Wichtig:
Nicht auf essbare Pflanzen sprühen. Sprühen bei bedecktem Wetter oder morgens/abends, nicht bei starker Sonne, Trockenheit oder Frost.
⚠️ Sicherheit & Umwelt
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Wartezeit: Entfällt (keine essbaren Pflanzen betroffen)
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Schutzausrüstung: Nicht zwingend erforderlich, aber Handschuhe empfohlen
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Bienengefahr: Keine spezifischen Warnhinweise, dennoch vorsichtig außerhalb der Blütezeit anwenden
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Wasser- & Umweltschutz: Abstand zu Gewässern halten, keine Anwendung bei Wind
Saprol Pilzfrei für Zierpflanzen
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🧪 Anwendung
Wirkstoff:
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Triticonazol – 10,2 g/l (1,078 %)
→ Systemisches Fungizid aus der Gruppe der Triazole
Wirkungsweise:
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Systemisch + tiefenwirksam + kurativ und präventiv
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Gegen Pilzkrankheiten an Rosen und Zierpflanzen
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Wirkt auch auf neue Pflanzenteile
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Zusatz: pflanzlicher Ölzusatz zur Stärkung & Blattglanz
📊 Anwendung nach Kultur und Krankheit
| Pflanzentyp | Zielkrankheiten | Konzentration | Anwendung | Intervall | Max. Anwendungen | Schutzwirkung (max.) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rosen | Schwarze Fleckenkrankheit, Rost | 1,5 % | Spritzen (fein) | Alle 28 Tage (bei starkem Befall: 14) | 5 | Bis zu 5 Monate (bei 5 Anwendungen) |
| Zierpflanzen (allgemein) | Echter Mehltau, Blattflecken, Rost, Antraknose, Thuja-Schuppenfall | 1,5 % | Spritzen (fein) | Alle 21 Tage (oder bei Bedarf alle 14) | 5 | Bis zu 4 Monate |
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Standarddosierung: 1,5 % → 15 ml auf 1 Liter Wasser
| Sprühergröße | Produktmenge (ml) | Wassermenge (L) | Fläche | Anwendungshinweise |
|---|---|---|---|---|
| 1 Liter | 15 ml | 1 Liter | ca. 10–15 Pflanzen | Blätter ober- und unterseitig benetzen, Tropfenlauf vermeiden |
| 3 Liter | 45 ml | 3 Liter | bis 40 Pflanzen | Vor Gebrauch gut schütteln, direkt nach Anmischen verwenden |
| 5 Liter | 75 ml | 5 Liter | bis 70 Pflanzen | Tropfdichte Anwendung, keine Benetzung benachbarter Kulturen (z. B. Gemüse!) |
⚠️ Sicherheit & Anwendungshinweise
| Punkt | Details |
|---|---|
| Anwendungszeitraum | Frühjahr bis Ende September |
| Regelmäßigkeit | Alle 3–4 Wochen, bei starkem Pilzdruck alle 14 Tage |
| Sicherheit (Karenzzeit) | Keine – keine Anwendung auf Nutzpflanzen |
| Wartezeit bis Betreten | Nach vollständigem Abtrocknen |
| Bienengefahr | Nicht klassifiziert – Vorsicht während der Blütezeit |
| Abstand zu Gewässern | Mindestens 1 m |
| Schutzausrüstung empfohlen | Handschuhe, Schutzbrille, geschlossene Kleidung |
| Rückstände & Entsorgung | Auf behandelte Fläche aufbrauchen oder vorschriftsgemäß entsorgen |
| Lagerung | Kühl, trocken, kindersicher, im Originalbehälter, 0–40 °C |
Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol
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🧪 Substral Celaflor® Rosen-Pilzfrei Saprol Konzentrat
Wirkstoff: Triticonazol – 9,72 g/l
→ Triazol-Fungizid, vollsystemisch, heilend und vorbeugend
Wirkungsweise:
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Vollsystemisches Fungizid – dringt in das Blattgewebe ein
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Kurative (heilende) und protektive (vorbeugende) Wirkung
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Hohe Pflanzenverträglichkeit
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Wirkt auch auf neu gebildete Pflanzenteile
📊 Anwendung
| Zielkultur | Zielkrankheiten | Dosierung | Spritzintervall | Max. Anwendungen | Anwendungshinweise |
|---|---|---|---|---|---|
| Rosen | Sternrußtau, Echter Mehltau, Rost | 10 ml auf 1 l Wasser | Alle 12–14 Tage | Nicht angegeben* | Bei starkem Befall: Spritzabstand max. 10 Tage |
* Die genaue Maximalanzahl an Anwendungen/Jahr ist nicht im PDB genannt, üblich sind max. 3–5 Anwendungen pro Saison bei Triazolen.
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Standardmischung: 1 % Lösung
Wirkstoffgehalt: 0,01 %
| Sprühergröße | Produktmenge (ml) | Wassermenge (L) | Fläche/Pflanzenanzahl | Hinweise |
|---|---|---|---|---|
| 1 Liter | 10 ml | 1 Liter | ca. 10–15 Rosenpflanzen | Vorher Wasserbedarf testen durch Benetzung mit reinem Wasser |
| 2,5 Liter | 25 ml | 2,5 Liter | ca. 25–40 Rosenpflanzen | Nur frisch angemischte Brühe verwenden, nicht auf Vorrat |
| 5 Liter | 50 ml | 5 Liter | bis 80 Rosenpflanzen | Auch Blattunterseiten behandeln, am besten früh oder abends |
⚠️ Sicherheit & Umwelt
| Thema | Hinweis |
|---|---|
| Gefahrstoff-Klassifizierung | GHS09 (Umweltgefährlich) |
| Gefahrenhinweise | H411: Giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung |
| Sicherheitshinweise | P101, P102, P270, P273, P391, P501 (Standard gemäß CLP/GHS) |
| Wartezeit | Entfällt bei Zierpflanzen |
| Bienengefährlichkeit | Nicht bienengefährlich (laut Hersteller) |
| Anwendung vermeiden bei | Versiegelten Flächen, direkter Sonne, Regen, hoher Temperatur (>25 °C) |
| Lagerung | Kindersicher, kühl und trocken, Originalverpackung verwenden |
| Reinigung & Entsorgung | Keine Reinigung in Gewässernähe, Spritzreste sachgerecht entsorgen |
Herbizide: Mittel gegen Unkräuter
Atut 360 SL
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🧪 Atut 360 SL – Übersicht Anwendung
Wirkstoff:
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Glyphosat (als Isopropylamin-Salz) – 360 g/l (≈ 30,85 %)
Wirkungsweise:
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Systemisches, nicht-selektives Herbizid zur Unkrautbekämpfung
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Blattaktiv: Wird über grüne Pflanzenteile aufgenommen
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Wirkt auf Wurzeln, Ausläufer und unterirdische Pflanzenteile
📊 Anwendung nach Einsatzbereich
| Einsatzbereich | Anwendungszeitraum | Dosierung (ml/100 m²) | Wasser (l/100 m²) | Max. Anwendungen | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|
| Gartenflächen nach Ernte / vor Neuanlage | Aug.–Herbst | 30–40 | 3 | 1 | Keine Bodenbearbeitung vor dem Spritzen; Perz: 10–25 cm hoch, 3–4 Blätter |
| Vorbereitung zukünftiger Gartenflächen | Aug.–Herbst | 30–62,5 | 3 | 1 | Nur auf aktiv wachsende grüne Pflanzen |
| Obstbäume & Ziersträucher (unter Bäumen) | Frühjahr–Herbst | 30–40 | 3 | 1 | Nur auf Boden spritzen – kein Kontakt mit grünen Pflanzenteilen, Rinde oder Wurzelaustrieben |
| Wege, Pflaster, Grundstücksgrenzen, Friedhöfe | gesamte Vegetationsperiode | 30–62,5 | 3 | 1 | Gilt für Fugen, Wegränder, entlang von Mauern und Fundamenten |
🌿 Unkrautwirkung je nach Dosis
| Dosierung | Bekämpfte Arten (Auszug) |
|---|---|
| 30 ml/100 m² | Vogelmiere, Hirtentäschel, Einjährige Rispe, Weißklee, Löwenzahn |
| 40 ml/100 m² | Zusätzlich: Ackerwinde, Kamille, Wiesen-Lieschgras, Purpurrote Taubnessel |
| 62,5 ml/100 m² | Zusätzlich: Malve, Storchschnabel, Drüsiges Springkraut, weitere mehrjährige Unkräuter |
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Standarddosierung (z. B. für Gartenboden oder Wege): 40 ml in 3 l Wasser pro 100 m²
| Sprühergröße | Dosierung leicht (30 ml/100 m²) | Dosierung stark (62,5 ml/100 m²) | Vorgehen |
|---|---|---|---|
| 1 Liter | 10 ml | 20,8 ml | Sprüher zu 1/2 mit Wasser füllen, Mittel zugeben, gut schütteln, auffüllen |
| 3 Liter | 30 ml | 62,5 ml | Direkt auf 100 m² verwendbar |
| 5 Liter | 50 ml | 104 ml | Für größere Flächen oder Randbereiche |
⚠️ Sicherheit & Anwendungshinweise
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Nur bei trockenem Wetter anwenden, kein Regen für 6 Std. nach Anwendung
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Schutzausrüstung: Handschuhe, geschlossene Kleidung, Gummistiefel empfohlen
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Nicht anwenden:
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auf nasse Pflanzen
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vor dem Auflaufen (Keimung) von Kulturpflanzen
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bei starkem Wind oder Regengefahr
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Wartezeit (Karenszeit): keine (weil keine direkte Anwendung auf Nutzpflanzen)
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Folgekulturen: Pflanzung/Saat nach 5–7 Tagen möglich
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Bienengefährlichkeit: Nicht bienengefährlich (bei Anwendung auf Boden)
Atut Turbo
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🧪 Atut Turbo – Übersicht Anwendung
Wirkstoffe:
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Glyphosat – 250 g/l (systemisch, Gruppe G – HRAC)
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Diflufenikan – 40 g/l (residual, Gruppe F1 – HRAC)
Formulierung:
Suspensionskonzentrat (SC) zur Blattapplikation
Wirkung:
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Systemisches und bodenwirksames Herbizid
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Kombination aus schneller Blattsystemwirkung (Glyphosat) und langanhaltender Bodenwirkung (Diflufenikan)
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Wirkungseintritt: sichtbar nach 7–14 Tagen
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Wirkdauer im Boden: bis zu 3–4 Monate
📊 Anwendung nach Fläche und Zielunkraut
| Einsatzbereich | Zeitpunkt | Dosierung (ml/100 m²) | Wasser (l/100 m²) | Anwendungstyp | Max. Anwendungen | Zielunkräuter (Auswahl) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nicht-landwirtschaftlich genutzte Flächen (nicht befestigt) | Frühling (auf feuchter Erde) | 31 | 2 | Spritzen (mittelgrobe Tropfen) | 1/Jahr | Komosa (weiße Gänsefuß), Hirtentäschel, Kamille, Vogelmiere, Mniszek (Löwenzahn)* |
Mniszek (Löwenzahn) = mittlere Wirkung
Feldwinde (Ackerwinde) & Greiskraut = Resistenz
🧴 Anmischhilfe für Handsprüher
Zieldosierung: 31 ml auf 2 Liter Wasser pro 100 m²
| Sprühergröße | Dosierung (ml) | Wassermenge (L) | Abdeckung (m²) | Anwendungshinweise |
|---|---|---|---|---|
| 1 Liter | 15,5 | 1 | ca. 50 | Gut mischen, bei Regenfreiheit anwenden, trockene Pflanzeoberfläche erforderlich |
| 3 Liter | 46,5 | 3 | ca. 150 | Gleiche Mischung auf größere Fläche |
| 5 Liter | 77,5 | 5 | ca. 250 | Achtung: Keine Berührung mit erwünschten Pflanzen |
⚠️ Hinweise & Sicherheit
| Punkt | Details |
|---|---|
| Wartezeit/Karenz | Keine, da nicht für Kulturpflanzen |
| Nutzungssperre (Pre-Harvest Interval) | Kein Zutritt bis Spritzbelag trocken ist |
| Folgekulturen | Neue Pflanzung nach 3–6 Monaten, früher nur nach gründlichem Umgraben |
| Bienengefahr | Anwendung außerhalb der Bienenflugzeiten empfohlen |
| Regenfestigkeit | ca. 6 Stunden nach Anwendung |
| Nicht anwenden bei: | Frost, Regen, auf nasser Pflanze, unmittelbar vor Bodenbearbeitung |
| Schutzausrüstung | Nitrylhandschuhe & Schutzbrille empfohlen |
| Max. Arbeitszeit/Tag | 30 Minuten (empfohlen) |