# Wärmepumpe

# Elektrische Anode / Fremdstromanode

**Kurz und Schnell erklärt**

Um Speicher-Wassererwärmer mit emailliertem Stahlbehälter vor Korrosion zu schützen, können statt Magnesium-Schutzanoden auch Fremdstrom-Anoden eingesetzt werden. Am Stahlbehälter wird Schwachstrom angelegt, so dass sich an der Behälterwand ein elektrisches Schutzpotenzial aufbaut. Das Prinzip des kathodischen Korrosionsschutzes durch Fremdstrom-Einspeisung hat sich bereits im Rohrleitungsbau bewährt.<span style="white-space: pre;"> </span>

**<span style="white-space: pre;">Quelle:</span>**<span style="white-space: pre;"> [https://www.sbz-monteur.de/gut-zu-wissen/wie-funktioniert-eine-fremdstromanode](https://www.sbz-monteur.de/gut-zu-wissen/wie-funktioniert-eine-fremdstromanode)</span>

> Viel wichtiger ist eine ELEKTRISCHE [Anode](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/1620/Anode "In SHKwissen nachschlagen") in einer WW-Wärmepumpe. Diese verteuert zwar den Kauf einer solchen Maschine, es entfällt dadurch aber der regelmäßige Anodenwechsel alle zwei, drei Jahre, der immer sehr lästig ist.

**Quelle:** [https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/266718/Brauchwasser-Waermepumpe-BWWP-meine-Auswahl-bitte-bewerten](https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/266718/Brauchwasser-Waermepumpe-BWWP-meine-Auswahl-bitte-bewerten)

# Vor- und Nachteile einer Brauchwasserwärmepumpe

##### Pro

Kann dem bestehendem Raum Wärme und Feuchtigkeit entziehen. Somit Ideal für die Kombination mit einem Holzscheitofen.

#### Kontra

> Die reinen [Brauchwasser](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/3483/Brauchwasser "In SHKwissen nachschlagen")wärmepumpen haben einen gewaltigen Nachteil. Ihr [COP](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/1186/COP "In SHKwissen nachschlagen") klingt erstmal gar nicht so schlecht. Er berücksichtigt aber nur die Erwärmung des [Wasser](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/3204/Wasser "In SHKwissen nachschlagen")s unter Abkühlung des Aufstellortes. Das der Aufstellort der Brauchwasserwärmepumpe dann wieder von der Heizungswärmepumpe aufgewärmt (bzw auf [Temperatur](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/1351/Temperatur "In SHKwissen nachschlagen") gehalten) werden muss, muss jedoch zusätzlich berücksichtigt werden und kostet zusätzliche [Energie](https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/983/Energie "In SHKwissen nachschlagen").  
>   
> Beispiel:  
> Erhitzen einer 300L Brauchwasserspeichers von 10°C auf 50°C.   
> Benötigte thermische Energie für das Wasser: 0,3m³ \* 40K \* 1,2kW/m³/K = 15kWh.   
>   
> Übliche Brauchwasser-WPs haben einen COP um 3.   
> Die Brauchwasser-WP benötigt also etwa 5kWh elektrisch und entzieht dem Raum 10kWh Wärme (um die 15kW ins Wasser zu pumpen).  
> Die Heizungswärmepumpe muss nun die 10kWh thermisch wieder in den Raum bringen. Gehen wir von einer effizienten Heizungs-Solewärmepumpe mit einem hohen COP von 5 aus. Die Heizungspumpe erzeugt die 10kWh thermisch durch Aufnahme von 2kWh elektrisch.  
>   
> Um die 15kWh thermisch für das Wasser zu erzeugen, hat die BW-WP 5kWh elektrisch verbraucht und die Heizungs-WP zusätzlich 2kWh elektrisch, um den Raum auf Temperatur zu halten. Insgesamt wurden also 7kWh elektrisch verbraucht um 15kWh thermisch zu erzeugen. Der Gesamt-Wirkungsgrad ist nur noch knapp über 2.  
>   
> Selbst wenn beide WPs mit COP 5 arbeiten würden, wäre der Gesamt Wirkungsgrad trotzdem nur 2,7. Und das wäre der unrealistische Idealfall. Real wird der Gesamtwirkungsgrad einer Brauchwasser-WP über alles betrachtet zwischen 2 und 2,5 liegen. Dass kann die zentrale WP besser.

Quelle: [https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3461751](https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3461751)